Von 33 Fragen an Frauen / 1-11

Zurzeit mag ich keine Freitexte schreiben. Aber das macht ja nichts, weil das Internet ein stetiger Quell der Freude ist. So bin ich über einen (wenig anspruchsvollen) Artikel in der Welt gestoßen, in dem Männer Fragen an Frauen stellen, deren Antwort sie angeblich schon immer mal interessiert hat. Weil ich gerade selbst dabei bin eine Liste von Mädchenfragen zu erstellen, die ich Männern schon immer mal stellen wollte, nutze ich die Gelengeheit und hangle mich mal durch den Wust an mehr oder minder seltsamen Fragen.

Quelle: 33 Dinge, die Männer gern von Frauen wissen wollen, von welt.de
1. Sollen wir Euch auf der Straße ansprechen?

Ja. Ein paar alternative Vorschläge habe ich trotzdem noch:
in der Bahn (Bahngespräche können bezaubernd sein, wenn der Mann interessant ist. Und irgendwie sind sie wild romantisch, weil sie immer mit einem Abschied enden.)in einer Buchhandlung (Mein Favorit! Männer die lesen sind sehr attraktiv!)in einer Kneipe (Wobei es hierbei von Vorteil wäre, wenn du, …

Vom aha-Effekt

Ich frage mich seit Monaten, wie es mir passieren konnte, dass ich mich von T. so habe konditionieren lassen. Ich, erwachsen, auf eigenen Beinen stehend, einigermaßen selbstbewusst, stolz. Ausgerechnet ich. Aber ich weiß es jetzt. Heute Abend habe ich es, anhand eines Mannes, der mir sehr viel bedeutet, gelernt: Menschen, denen ich Gefühle entgegenbringe, haben ein wunderbares Mittel, um mich unter Druck zu setzen und ganz leicht zu manipulieren. Sie haben das perfekte Instrument in der Hand, um mich vollkommen gefügig zu machen: Ich kann es nicht ertragen, wenn sich jemand von mir verletzt fühlt oder wütend auf mich ist. Wenn man mir Liebe entzieht. Das tut mir ziemlich weh. Dann fühle ich mich vollkommen hilflos, bin total verunsichert und ziehe mich in meine Muschel zurück.

Wenn ich darüber nachdenke, geht das wohl auf einige Erlebnisse in meiner Kindheit zurück. Meine Mutter hat mich häufig, als ich klein war, mit Liebesentzug bestraft. Sie hat mir in diesen Situationen um die Ohren geknallt, wie enttäuscht sie von mir ist und dass sie mich nicht mehr sehen will. Dann wurde ich auf mein Zimmer geschickt. Teilweise hat sie es ziemlich lange durchgehalten nicht mehr mit mir, ihrem Kind, zu reden. Bis sie sich irgendwann dazu durchringen konnte, wenigstens wieder das nötigste mit mir zu sprechen... Diese Momente, in denen sie sich gezwungen hat, wieder mit mir zu sprechen, haben sich jedes Mal angefühlt wie ein Gewaltakt.

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