Von der Gefühlsachterbahn

Es ist die Zeit der Oktoberfeste und auf einem solchen befinde ich mich schließlich am Samstagabend. Aus beruflichen Gründen. Der Brausepulvermann ist nicht anwesend. Und so gehe ich entspannt an diesen Abend heran, drehe mich in meinem Dirndl über die Tanzfläche und lasse mich, um meine Füße zu schonen, immer mal wieder von Gespräch zu Gespräch treiben.
"Wer ist eigentlich der Mann, der dich so scharf findet?", fragt eine Bekannte, "Zeigst du ihn mir?".
Als ich auf einen Mann, an einem der Tische in unserer näheren Umgebung, deute, zieht sie die linke Augenbraue nach oben.
"Ernsthaft?!", fragt sie, "Dem ist aber schon klar, dass er so gar nicht in deiner Liga spielt, oder?"
"Bitte?", frage ich verblüfft.
"Na ja. Der ist ungefähr 15 Jahre älter als du und... nicht dünn. Und er bekommt graue Haare!"
Ich schweige. Mir gefällt nicht, was sie sagt. Weil ich Laurenz mag. Ihn und seine Augen. Die mir so viel mehr über ihn verraten, …

Vom Verschließen

Draußen türmen sich die Gewitterwolken. Das Vogelgezwitscher ist verstummt, stattdessen ist es ruhig geworden. Dunkel. Ich liege auf dem Sofa. Der Wind spielt mit den Vorhängen und ich lausche dem Rauschen der Bäume, die sich im Wind wiegen. Spüre, wie die Windböen meine Haut streicheln. Das Wetter spiegelt mein Innenleben. Unbeständig. Aufgewühlt. Stürmig. Dabei ist mir heute gar nicht nach Sturm. Vielmehr sehne ich mich nach Sicherheit. Geborgenheit. Stille.

weiter im verschlüsselten zauberreich

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