Posts

Es werden Posts vom November, 2016 angezeigt.

Vom Aufwachen

Ich sehne mich danach, von dir geweckt zu werden. Vollkommen nackt kniest du über meinem Gesicht, auf der Eichel deines harten Schwanzes glitzert ein Lusttropfen. Während ich noch verschlafen blinzle, schiebst du dich langsam, aber bestimmt, zwischen meine Lippen. Immer tiefer tauchst du in meinen Mund ein. Als du den Widerstand hinten, in meinem Rachen, überwindest, nimmst du mir die Luft. Mein Körper verkrampft sich. Du spürst es und stöhnst genüsslich. Zu wissen, dass ich dir nicht ausweichen, meinen Kopf nicht wegziehen kann, weil er von dir, deinem Schwanz, bereits tief in die Matratze gedrückt wird, gefällt dir.
Als du den tiefsten Punkt in mir erreichst, hältst du inne.
Wartest.
Spürst das Zucken, das in Wellen durch meinen Körper läuft.
Nimmst förmlich überdeutlich wahr, wie ich unwillkürlich, aber dafür sehr bereitwillig, meine Schenkel spreize.
Du lächelst in dich hinein. Weißt, dass du mich jetzt an dem Punkt hast, an dem du mich haben wolltest. Alle Widerspenstigkeit ist, …

Vom Rotweindurst

Gestern habe ich Kummer in Rotwein ertränkt. In jeder Menge Rotwein. Eimerweise Rotwein, meinem Kopf nach zu urteilen. Das war so nicht geplant. So gar nicht. Aber irgendwie saßen wir gemütlich in einer Runde und da ist es einfach passiert.


Kurz nach 22 Uhr meldete sich mein Schädel dann das letzte Mal zu Wort und zwar in Form eines absolut unangekündigten Totalausfalls - nichts ging mehr, außer umkippen und schlafen. Ernsthaft. Das habe ich noch nie geschafft. Und dafür gehts mir heut erstaunlich gut. Nach zwölf Stunden Schlaf. Ich muss wohl wirklich keine Angst haben, dass ich mal erwachsen werde. Gestern Abend hat wohl bewiesen, dass ich kein bisschen erwachsen bin. Außerdem war der Rotwein schlecht, glaube ich.
Ich fahr jetzt weg. Ein Tapetenwechsel kann nicht schaden.
... ...