Von 33 Fragen an Frauen / 1-11

Zurzeit mag ich keine Freitexte schreiben. Aber das macht ja nichts, weil das Internet ein stetiger Quell der Freude ist. So bin ich über einen (wenig anspruchsvollen) Artikel in der Welt gestoßen, in dem Männer Fragen an Frauen stellen, deren Antwort sie angeblich schon immer mal interessiert hat. Weil ich gerade selbst dabei bin eine Liste von Mädchenfragen zu erstellen, die ich Männern schon immer mal stellen wollte, nutze ich die Gelengeheit und hangle mich mal durch den Wust an mehr oder minder seltsamen Fragen.

Quelle: 33 Dinge, die Männer gern von Frauen wissen wollen, von welt.de
1. Sollen wir Euch auf der Straße ansprechen?

Ja. Ein paar alternative Vorschläge habe ich trotzdem noch:
in der Bahn (Bahngespräche können bezaubernd sein, wenn der Mann interessant ist. Und irgendwie sind sie wild romantisch, weil sie immer mit einem Abschied enden.)in einer Buchhandlung (Mein Favorit! Männer die lesen sind sehr attraktiv!)in einer Kneipe (Wobei es hierbei von Vorteil wäre, wenn du, …

Von Topf und Deckel

Laut dem Rest der Welt sind wir Ernie und Bert, Topf und Deckel, Wallace und Gromit, Waldorf und Statler, Arsch und Eimer. Beide in der gleichen Stadt geboren, nur wenige hundert Meter von einander entfernt die Kindheit verbringend, lernen wir uns jedoch erst 29 Jahre später kennen. Dabei stellen wir fest, dass wir nicht nur die gleiche Sprache sprechen und einander ergänzen, sondern sogar gleich denken. Jeder von uns wohnt im Kopf des anderen. Uns reicht ein Blick, um zu wissen, was der andere denkt. Oftmals brechen wir in Anwesenheit von anderen Menschen unvermittelt in herzliches Gelächter aus, welches sich noch intensiviert, wenn wir in die verständnislosen Gesichter in unserer Umgebung blicken. Es gibt keinen Menschen auf dieser Welt mit dem ich so lachen kann: Wir lachen bis uns die Tränen über das Gesicht laufen und der Bauch wehtut. Dabei erklären wir uns gegenseitig mit viel Phantasie die Welt, denken uns aus, wie Rauhhaardackel entstehen und phantasieren davon, wie wir später, als ganz alte Damen, Rollatorwettrennen auf der Landstraße fahren werden.

Heute heizen wir viel zu schnell auf der linken Spur über die Autobahn. Wir tragen Sonnenbrillen und halten jeweils einen Arm aus dem Fenster, während wir auf unseren Sitzen zur laut aufgedrehten Musik umherhibbeln und vollkommen inbrünstig singen:

"I was born to love you
with every single beat of my heart
yes, i was born to take care of you
every single day of my life
I wanna love you, i love every little thing about you
i wanna love you, love you, love you"

(Queen: Born to love you)

Natürlich kann keine von uns beiden singen. Aber das hindert uns nicht daran, alle Leidenschaft, die wir aus der letzten Faser unseres kleinen Zehs ziehen, in diesen  Song zu legen. Als er endet, sind wir ganz außer Atem. Ich spüre, dass sie mich ansieht und fange ihren Blick auf. Sie lächelt. "Bei diesem Lied muss ich immer an dich denken.", sagt sie. Das Glück kitzelt sich durch meinen Körper. Jeder Mensch sollte so eine verrückte, liebenswerte Person wie sie an seiner Seite haben.


(03.06.2017)

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