Vom Aufwachen

Ich sehne mich danach, von dir geweckt zu werden. Vollkommen nackt kniest du über meinem Gesicht, auf der Eichel deines harten Schwanzes glitzert ein Lusttropfen. Während ich noch verschlafen blinzle, schiebst du dich langsam, aber bestimmt, zwischen meine Lippen. Immer tiefer tauchst du in meinen Mund ein. Als du den Widerstand hinten, in meinem Rachen, überwindest, nimmst du mir die Luft. Mein Körper verkrampft sich. Du spürst es und stöhnst genüsslich. Zu wissen, dass ich dir nicht ausweichen, meinen Kopf nicht wegziehen kann, weil er von dir, deinem Schwanz, bereits tief in die Matratze gedrückt wird, gefällt dir.
Als du den tiefsten Punkt in mir erreichst, hältst du inne.
Wartest.
Spürst das Zucken, das in Wellen durch meinen Körper läuft.
Nimmst förmlich überdeutlich wahr, wie ich unwillkürlich, aber dafür sehr bereitwillig, meine Schenkel spreize.
Du lächelst in dich hinein. Weißt, dass du mich jetzt an dem Punkt hast, an dem du mich haben wolltest. Alle Widerspenstigkeit ist, …

Vom Pferdestehlen

Mitten in der Nacht vibriert mein Handy. Ich liege ohnehin wach, aber ob der Uhrzeit bin ich ein wenig verwirrt, sodass ich ziemlich neben mir selbst liegend mit der Hand nach dem Telefon angle und ein Auge gerade so weit öffne, dass ich die Helligkeit des Displays ertragen kann.
Es ist egal, wie viele Kilometer uns trennen, sein Gefühl für mich ist untrüglich. Beständig taucht er in den richtigen Momenten meines Lebens auf. In denen, in denen ich ihn brauche oder mir ein liebes Wort von ihm gut tut. Er ist annähernd der einzige Mensch auf der Welt, von dem ich mich traue, Hilfe anzunehmen. Und schon viel zu oft Hilfe angenommen habe. Er ist mein engster, treuester Freund seit vielen, vielen Jahren. Der Mensch, für den ich zweifellos barfuß über Scherben nach China laufen oder morden würde. Auf meine Füße könnte ich verzichten und die Leiche würden wir gemeinsam verscharren.

"Hallo tollste aller Frauen, wie geht es dir?", schreibt er, "Fühl dich sanft gedrückt. Ich liebe dich." Es ist drei Uhr morgens und für ein paar Momente schmunzle ich ziemlich grenzdebil in die Schwärze der Nacht hinein. Ich sehne mich auf die kleine, schmutzige Parkbank unserer Jugend zurück. Wie schön wäre es jetzt, sich in seinen Arm zu kuscheln, gemeinsam ein Tütchen zu rauchen und die Welt sich drehenzulassen. Mir ist vollkommen unklar, womit ich einen Menschen wie ihn, der die hellen und dunklen Momente des Lebens mit mir teilt, verdient habe. Aber ich bin unendlich dankbar dafür, dass er ein Teil meines Lebens ist. ❤

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