Von 33 Fragen an Frauen / 1-11

Zurzeit mag ich keine Freitexte schreiben. Aber das macht ja nichts, weil das Internet ein stetiger Quell der Freude ist. So bin ich über einen (wenig anspruchsvollen) Artikel in der Welt gestoßen, in dem Männer Fragen an Frauen stellen, deren Antwort sie angeblich schon immer mal interessiert hat. Weil ich gerade selbst dabei bin eine Liste von Mädchenfragen zu erstellen, die ich Männern schon immer mal stellen wollte, nutze ich die Gelengeheit und hangle mich mal durch den Wust an mehr oder minder seltsamen Fragen.

Quelle: 33 Dinge, die Männer gern von Frauen wissen wollen, von welt.de
1. Sollen wir Euch auf der Straße ansprechen?

Ja. Ein paar alternative Vorschläge habe ich trotzdem noch:
in der Bahn (Bahngespräche können bezaubernd sein, wenn der Mann interessant ist. Und irgendwie sind sie wild romantisch, weil sie immer mit einem Abschied enden.)in einer Buchhandlung (Mein Favorit! Männer die lesen sind sehr attraktiv!)in einer Kneipe (Wobei es hierbei von Vorteil wäre, wenn du, …

Vom Pferdestehlen

Mitten in der Nacht vibriert mein Handy. Ich liege ohnehin wach, aber ob der Uhrzeit bin ich ein wenig verwirrt, sodass ich ziemlich neben mir selbst liegend mit der Hand nach dem Telefon angle und ein Auge gerade so weit öffne, dass ich die Helligkeit des Displays ertragen kann.
Es ist egal, wie viele Kilometer uns trennen, sein Gefühl für mich ist untrüglich. Beständig taucht er in den richtigen Momenten meines Lebens auf. In denen, in denen ich ihn brauche oder mir ein liebes Wort von ihm gut tut. Er ist annähernd der einzige Mensch auf der Welt, von dem ich mich traue, Hilfe anzunehmen. Und schon viel zu oft Hilfe angenommen habe. Er ist mein engster, treuester Freund seit vielen, vielen Jahren. Der Mensch, für den ich zweifellos barfuß über Scherben nach China laufen oder morden würde. Auf meine Füße könnte ich verzichten und die Leiche würden wir gemeinsam verscharren.

"Hallo tollste aller Frauen, wie geht es dir?", schreibt er, "Fühl dich sanft gedrückt. Ich liebe dich." Es ist drei Uhr morgens und für ein paar Momente schmunzle ich ziemlich grenzdebil in die Schwärze der Nacht hinein. Ich sehne mich auf die kleine, schmutzige Parkbank unserer Jugend zurück. Wie schön wäre es jetzt, sich in seinen Arm zu kuscheln, gemeinsam ein Tütchen zu rauchen und die Welt sich drehenzulassen. Mir ist vollkommen unklar, womit ich einen Menschen wie ihn, der die hellen und dunklen Momente des Lebens mit mir teilt, verdient habe. Aber ich bin unendlich dankbar dafür, dass er ein Teil meines Lebens ist. ❤

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