Vom Schreien

Ich schreie nie, beiße normalerweise nicht um mich und verletze Mitmenschen niemals absichtlich. Und dennoch ist mir gerade danach, genau das zu tun. Ich möchte einfach losbrüllen. Wie verrückt, wie am Spieß und vollkommen unkontrolliert, solange, bis mir die Stimme ausgeht. Aus Wut, aus Frustration, aus verletzten Gefühlen heraus. Zum Abbau von Stress und Druck und überbordenden Emotionen.
Aber ich bleibe still.

Wieviel Kraft mich das wirklich kostet, zeigt mir meine allabendliche Gemütslage. Ich bin, was ungewöhnlich für mich ist, unfassbar nahe am Wasser gebaut. Zurzeit schlafe ich unglaublich früh ein. Denn sobald ich Zuhause bin, überfällt mich eine bleierne Müdigkeit, der ich mich nicht zu entziehen vermag. Trotzdem finde ich mich vier Stunden später hellwach in meinem Bett wieder. Zähle die Stunden bis zum Weckerklingeln runter. Noch immer rasend wütend. Und in Gedanken brüllend.
Morgens bin ich müde.

Das soll vorbeigehen.
Ich will nicht so wütend sein.

Von Guns´N Fucking Roses

Nachdem ich mich nun ein paar Monate lang so heftig vorgefreut habe, habe ich es fast schon wieder verdrängt, mich zu freuen. Seit gestern plöppt die Aufregung aber wieder durch: Noch 4 Tage bis zum Guns´N Fucking Roses-Konzert. Wie sehr ich mich schon darauf freue, mir eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken jagen zu lassen und mich beim Rumspringen völlig zu verausgaben! Das kann einfach nur so verdammt gut werden!!! :-)


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