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Es werden Posts vom August, 2016 angezeigt.

Vom Aufwachen

Ich sehne mich danach, von dir geweckt zu werden. Vollkommen nackt kniest du über meinem Gesicht, auf der Eichel deines harten Schwanzes glitzert ein Lusttropfen. Während ich noch verschlafen blinzle, schiebst du dich langsam, aber bestimmt, zwischen meine Lippen. Immer tiefer tauchst du in meinen Mund ein. Als du den Widerstand hinten, in meinem Rachen, überwindest, nimmst du mir die Luft. Mein Körper verkrampft sich. Du spürst es und stöhnst genüsslich. Zu wissen, dass ich dir nicht ausweichen, meinen Kopf nicht wegziehen kann, weil er von dir, deinem Schwanz, bereits tief in die Matratze gedrückt wird, gefällt dir.
Als du den tiefsten Punkt in mir erreichst, hältst du inne.
Wartest.
Spürst das Zucken, das in Wellen durch meinen Körper läuft.
Nimmst förmlich überdeutlich wahr, wie ich unwillkürlich, aber dafür sehr bereitwillig, meine Schenkel spreize.
Du lächelst in dich hinein. Weißt, dass du mich jetzt an dem Punkt hast, an dem du mich haben wolltest. Alle Widerspenstigkeit ist, …

Vom Rumpelstielzeln

"Old Godzilla was hoppin' around, Tokyo City like a big playground, when suddenly Batman burst from the shade and hit Godzilla with a Bat Grenade. Godzilla got pissed and began to attack..."
(Lemon Demon - The Ultimate Showdown)

Miesepetrig. Das bin ich. Rüchtüch. Schlecht. Gelaunt. Dabei war der Tag schön. Aber dann habe ich Kopfschmerzen bekommen und im Supermarkt gab es keine Essigchips und im Auto war es mir zu warm und ich hab mich geärgert und ungesund gegessen und zu viel Kaffee getrunken und die Waage ist heute auch ein Miststück und irgendwie klappt gar-gar-nichts. Verfrühte Wechseljahre vielleicht. Aber damit kann ich umgehen. Ich gehe jetzt rumpöbeln und rumpelstielzeln und igeln. So richtig. Mit auf den Boden aufstampfen und bockig sein. Und damit es keine Mitmenschen trifft, nehme ich mit Hubert vorlieb. Das ist mein Gartenzwerg. Der kann das ab, der kennt mich schon ewig und der mag mich auch pöbelnd. Er verzieht nicht mal das Gesicht. Ich glaube, das regt mich…

Von Hormonen

Es gibt diese Tage, da ist Frau-sein einfach nur scheiße. Das sind die Tage, an denen ich mich nicht sexy fühle, weil ich mich einfach nicht in meinem Körper wohlfühle: Die Hormontage.
Hier ein Beispiel: Eben stand ich in der Küche und habe gekocht. Dazu habe ich Zwiebeln geschnitten. Drei Stück. Eine von den dreien war besonders aggressiv. Und während ich da also stand und Zwiebeln schnitt und anfing zu heulen, da spürte ich auf einmal diese wahnsinnige Wut in meinem Bauch: Auf die Zwiebel. Ja, richtig. Auf eine einfache, blödsinnige Z-w-i-e-b-e-l! Plötzlich hatte ich gar keine Lust mehr zu kochen. Sonst ganz der friedliebendste und augeglichenste Mensch der Welt, hätte ich in diesem Moment am liebsten das Messer genommen und die dämlich grinsende Raufasertapete damit bearbeitet. Oder den Kochlöffel samt des riesigen Topfes in die Ecke getreten. Scheiß auf jedwede Form des alltäglichen Pazifismus´!