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Es werden Posts vom Januar, 2014 angezeigt.

Vom Aufwachen

Ich sehne mich danach, von dir geweckt zu werden. Vollkommen nackt kniest du über meinem Gesicht, auf der Eichel deines harten Schwanzes glitzert ein Lusttropfen. Während ich noch verschlafen blinzle, schiebst du dich langsam, aber bestimmt, zwischen meine Lippen. Immer tiefer tauchst du in meinen Mund ein. Als du den Widerstand hinten, in meinem Rachen, überwindest, nimmst du mir die Luft. Mein Körper verkrampft sich. Du spürst es und stöhnst genüsslich. Zu wissen, dass ich dir nicht ausweichen, meinen Kopf nicht wegziehen kann, weil er von dir, deinem Schwanz, bereits tief in die Matratze gedrückt wird, gefällt dir.
Als du den tiefsten Punkt in mir erreichst, hältst du inne.
Wartest.
Spürst das Zucken, das in Wellen durch meinen Körper läuft.
Nimmst förmlich überdeutlich wahr, wie ich unwillkürlich, aber dafür sehr bereitwillig, meine Schenkel spreize.
Du lächelst in dich hinein. Weißt, dass du mich jetzt an dem Punkt hast, an dem du mich haben wolltest. Alle Widerspenstigkeit ist, …

Vom Sturm

„Stellst dich in Sturm und schreist:
ich bin hier, ich bin frei,
alles was ich will ist Zeit,
ich bin hier, ich bin frei!“

(Juli: Perfekte Welle)
Nachts träume ich vom Sturm. Ich stehe auf einem weiten Feld. In meinem Rücken scheint die Sonne, Weizenären wiegen sich im aufkommenden Wind und am Horizont sammeln sich dicke, schwarze Wolken. Eine Gänsehaut läuft mir das Rückgrat hinab, als ich die Windhose bemerke, die sich auf mich zubewegt. Noch während ich beginne zu rennen, weiß ich, dass ich es nicht schaffen werde, rechtzeitig den Schutz der Stadt zu erreichen. Also ändere ich, ohne darüber nachzudenken, meine Laufrichtung und haste in die Mitte des Feldes. Dort lasse ich mich auf die Knie fallen und fange an, mit bloßen Händen ein Loch zu graben. Der widerstandsfähige, trockene Erdboden reißt meine Finger auf und am Anfang glaube ich, gar nicht voranzukommen. Für ein paar Minuten bin ich völlig davon überzeugt, dass mich die Windhose gleich verschlucken wird. Doch sch…