Von 33 Fragen an Frauen / 1-11

Zurzeit mag ich keine Freitexte schreiben. Aber das macht ja nichts, weil das Internet ein stetiger Quell der Freude ist. So bin ich über einen (wenig anspruchsvollen) Artikel in der Welt gestoßen, in dem Männer Fragen an Frauen stellen, deren Antwort sie angeblich schon immer mal interessiert hat. Weil ich gerade selbst dabei bin eine Liste von Mädchenfragen zu erstellen, die ich Männern schon immer mal stellen wollte, nutze ich die Gelengeheit und hangle mich mal durch den Wust an mehr oder minder seltsamen Fragen.

Quelle: 33 Dinge, die Männer gern von Frauen wissen wollen, von welt.de
1. Sollen wir Euch auf der Straße ansprechen?

Ja. Ein paar alternative Vorschläge habe ich trotzdem noch:
in der Bahn (Bahngespräche können bezaubernd sein, wenn der Mann interessant ist. Und irgendwie sind sie wild romantisch, weil sie immer mit einem Abschied enden.)in einer Buchhandlung (Mein Favorit! Männer die lesen sind sehr attraktiv!)in einer Kneipe (Wobei es hierbei von Vorteil wäre, wenn du, …

Vom Brennen

"Komm mir nicht zu nahe, sonst kann's geschehen,
dass wir beide lichterloh in Flammen stehen..."

(ASP: Ich will brennen)


Ich mag den Augenblick, in dem ich in meine Overknees schlüpfe und mit den Fingerspitzen sanft, ganz bewusst, über das harte Leder streiche, bevor ich sie zuschnüre. Ich drehe mich einmal, zweimal vor dem Spiegel und lächle mich an. Grüne Augen und ein dezenter Lidstrich, kein Makeup. Einfach: Ich. Völlig normal, völlig Frau. Dazu: Parfum. Ein Hauch. 

Die Flasche Wein leert sich. Eine enge Freundin, die mich schätzt, ein Freundschaftsdienst, den ich erweisen darf, ein Mann, der ganz ungeschickt, aber unglaublich charmant versucht, mich zu verführen, ein Subtext, der viel zu durchschaubar unter all den Gesprächen abläuft. Fremde und längst bekannte Menschen. Ein netter, aber viel zu junger Hintern, eine dunkle Nacht, ein angeschrammelter Club im Herzen der Stadt, eine metallische Tür, die ins Nichts führt, ein bestechlicher Türsteher und ein Bass, der den Körper vibrieren lässt, der Herzschlag und Atem ersetzt, mich bewegt, führt und leitet. Hände strecken sich zur Decke, Füße verlassen den sicheren Boden, der Kopf leert sich. Alles, was ich fühle, bin ich selbst. Ich tauche ein, lasse mich fallen, spüre mich bis in die Fingerspitzen. Ich fordere. Habe Lust. Bin hungrig. Will mehr. Verliere mich in der Dunkelheit. In Musik, in Menschen, in Gefühl. Ich will brennen. Lauter.



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