Vom Aufwachen

Ich sehne mich danach, von dir geweckt zu werden. Vollkommen nackt kniest du über meinem Gesicht, auf der Eichel deines harten Schwanzes glitzert ein Lusttropfen. Während ich noch verschlafen blinzle, schiebst du dich langsam, aber bestimmt, zwischen meine Lippen. Immer tiefer tauchst du in meinen Mund ein. Als du den Widerstand hinten, in meinem Rachen, überwindest, nimmst du mir die Luft. Mein Körper verkrampft sich. Du spürst es und stöhnst genüsslich. Zu wissen, dass ich dir nicht ausweichen, meinen Kopf nicht wegziehen kann, weil er von dir, deinem Schwanz, bereits tief in die Matratze gedrückt wird, gefällt dir.
Als du den tiefsten Punkt in mir erreichst, hältst du inne.
Wartest.
Spürst das Zucken, das in Wellen durch meinen Körper läuft.
Nimmst förmlich überdeutlich wahr, wie ich unwillkürlich, aber dafür sehr bereitwillig, meine Schenkel spreize.
Du lächelst in dich hinein. Weißt, dass du mich jetzt an dem Punkt hast, an dem du mich haben wolltest. Alle Widerspenstigkeit ist, …

Vom Brennen

"Komm mir nicht zu nahe, sonst kann's geschehen,
dass wir beide lichterloh in Flammen stehen..."

(ASP: Ich will brennen)


Ich mag den Augenblick, in dem ich in meine Overknees schlüpfe und mit den Fingerspitzen sanft, ganz bewusst, über das harte Leder streiche, bevor ich sie zuschnüre. Ich drehe mich einmal, zweimal vor dem Spiegel und lächle mich an. Grüne Augen und ein dezenter Lidstrich, kein Makeup. Einfach: Ich. Völlig normal, völlig Frau. Dazu: Parfum. Ein Hauch. 

Die Flasche Wein leert sich. Eine enge Freundin, die mich schätzt, ein Freundschaftsdienst, den ich erweisen darf, ein Mann, der ganz ungeschickt, aber unglaublich charmant versucht, mich zu verführen, ein Subtext, der viel zu durchschaubar unter all den Gesprächen abläuft. Fremde und längst bekannte Menschen. Ein netter, aber viel zu junger Hintern, eine dunkle Nacht, ein angeschrammelter Club im Herzen der Stadt, eine metallische Tür, die ins Nichts führt, ein bestechlicher Türsteher und ein Bass, der den Körper vibrieren lässt, der Herzschlag und Atem ersetzt, mich bewegt, führt und leitet. Hände strecken sich zur Decke, Füße verlassen den sicheren Boden, der Kopf leert sich. Alles, was ich fühle, bin ich selbst. Ich tauche ein, lasse mich fallen, spüre mich bis in die Fingerspitzen. Ich fordere. Habe Lust. Bin hungrig. Will mehr. Verliere mich in der Dunkelheit. In Musik, in Menschen, in Gefühl. Ich will brennen. Lauter.



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