Vom Aufwachen

Ich sehne mich danach, von dir geweckt zu werden. Vollkommen nackt kniest du über meinem Gesicht, auf der Eichel deines harten Schwanzes glitzert ein Lusttropfen. Während ich noch verschlafen blinzle, schiebst du dich langsam, aber bestimmt, zwischen meine Lippen. Immer tiefer tauchst du in meinen Mund ein. Als du den Widerstand hinten, in meinem Rachen, überwindest, nimmst du mir die Luft. Mein Körper verkrampft sich. Du spürst es und stöhnst genüsslich. Zu wissen, dass ich dir nicht ausweichen, meinen Kopf nicht wegziehen kann, weil er von dir, deinem Schwanz, bereits tief in die Matratze gedrückt wird, gefällt dir.
Als du den tiefsten Punkt in mir erreichst, hältst du inne.
Wartest.
Spürst das Zucken, das in Wellen durch meinen Körper läuft.
Nimmst förmlich überdeutlich wahr, wie ich unwillkürlich, aber dafür sehr bereitwillig, meine Schenkel spreize.
Du lächelst in dich hinein. Weißt, dass du mich jetzt an dem Punkt hast, an dem du mich haben wolltest. Alle Widerspenstigkeit ist, …

Von der Liebe

Ich laufe durch den Supermarkt meines Vertrauens. Im Hintergrund dudelt leise Musik. Eine Coverversion der Beachboys. Ein junges Mädchen singt: "I may not always love you, but long as there are stars above you, you never need to doubt it..."
Während ich Milch, Käse und Katzenfutter einsammle, summe ich leise in mich hinein und tanze zwei, drei Schritte in Richtung der Süßigkeitenabteilung. Unwillkürlich halte ich inne. Vor einem Regal, in dem verschiedene Tafeln Schokolade angeboren werden, steht eine ganz alte, weißhaarige Frau. Ihr Mann, der bestimmt auch weit über 80 Jahre alt ist, stützt sich auf seinen Gehstock, als er von hinten auf sie zutritt und sich behutsam an sie schmiegt. Sie greift nach einer Tafel Schokolade und wendet ihm den Kopf zu. "Ich habe mir etwas ausgesucht.", sagt sie.
"Alles, was du willst und dir wünschst...", erwidert er mit warmer Stimme.
Er lächelt, als er mit seinen Lippen ihre Wange berührt. Sie schließt die Augen. Für einen kurzen Augenblick, der nur ihnen gehört, verharren die beiden dort.

Vorsichtig, um sie nicht zu stören, wende ich mich ab und entferne mich auf leisen Sohlen. Heute brauche ich keine Schokolade. Liebe macht glücklich.


Kommentare

  1. Hach ja, so schön...
    DIe Liebe...

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  2. Das ist ein wunderbares Lied, unter einem wunderbaren Text.

    Und der typo, der dazu führt, dass Schokolade in bestimmten Regalen wachsen könnte,
    ist so sympathisch, dass Du ihn nie wieder korrigieren darfst. :-)

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    1. Grmpf! Ich habe SO oft auf Fehler gelesen und ihn trotzdem nicht gefunden. Fürchterlich! Ich lasse diesen Fehler nur für dich dort stehen...

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  3. Soo schön ... Genau so möchte ich mit meiner Liebsten alt werden! Unabhängig von Lied oder Schokolade :-)

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