Vom Aufwachen

Ich sehne mich danach, von dir geweckt zu werden. Vollkommen nackt kniest du über meinem Gesicht, auf der Eichel deines harten Schwanzes glitzert ein Lusttropfen. Während ich noch verschlafen blinzle, schiebst du dich langsam, aber bestimmt, zwischen meine Lippen. Immer tiefer tauchst du in meinen Mund ein. Als du den Widerstand hinten, in meinem Rachen, überwindest, nimmst du mir die Luft. Mein Körper verkrampft sich. Du spürst es und stöhnst genüsslich. Zu wissen, dass ich dir nicht ausweichen, meinen Kopf nicht wegziehen kann, weil er von dir, deinem Schwanz, bereits tief in die Matratze gedrückt wird, gefällt dir.
Als du den tiefsten Punkt in mir erreichst, hältst du inne.
Wartest.
Spürst das Zucken, das in Wellen durch meinen Körper läuft.
Nimmst förmlich überdeutlich wahr, wie ich unwillkürlich, aber dafür sehr bereitwillig, meine Schenkel spreize.
Du lächelst in dich hinein. Weißt, dass du mich jetzt an dem Punkt hast, an dem du mich haben wolltest. Alle Widerspenstigkeit ist, …

Vom Vertrauen

Nachdem wir das einstündige Telefonat beendet haben, bleibe ich noch ein wenig im Auto sitzen. Mittlerweile ist es dunkel und allmählich kühlt das Auto aus. Dennoch kann ich mich nicht losreißen. Während mein Blick auf dem hell erleuchteten Supermarkt ruht, denke ich darüber nach, dass ich es irgendwie merkwürdig finde, dass es jetzt einen Menschen in meinem Leben gibt, dem ich so viel von mir erzählen kann. Das ist zweifelsohne schön. Aber gleichzeitig ist es auch gruselig. Denn ich war nie jemand, der sich einem anderen Menschen gegenüber leichtfertig öffnet.
Nach diesem Telefonat habe ich das Gefühl, zu viel von mir gesprochen und zu wenig zugehört, zu wenige Nachfragen gestellt und zu wenig Interesse gezeigt zu haben. Das behagt mir nicht. Und dennoch spüre ich die leise Sicherheit, das tun zu dürfen. Da ist ein ganz zartes Gefühl in mir. Eines von denen, die so zerbrechlich sind, dass man sie kaum in Worte zu fassen vermag: Das Gefühl, sich zumuten zu dürfen. Der Anfang von Vertrauen.

Kommentare

  1. Ein tolles Gefühl - oder ? Kenne es und es ist einfach nur schön. Genieß es und halte solche Momente fest.

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    1. Ja. Das ist wichtig. Diese Momente festhalten und sich in dunkleren Zeiten daran wärmen.

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