Vom Aufwachen

Ich sehne mich danach, von dir geweckt zu werden. Vollkommen nackt kniest du über meinem Gesicht, auf der Eichel deines harten Schwanzes glitzert ein Lusttropfen. Während ich noch verschlafen blinzle, schiebst du dich langsam, aber bestimmt, zwischen meine Lippen. Immer tiefer tauchst du in meinen Mund ein. Als du den Widerstand hinten, in meinem Rachen, überwindest, nimmst du mir die Luft. Mein Körper verkrampft sich. Du spürst es und stöhnst genüsslich. Zu wissen, dass ich dir nicht ausweichen, meinen Kopf nicht wegziehen kann, weil er von dir, deinem Schwanz, bereits tief in die Matratze gedrückt wird, gefällt dir.
Als du den tiefsten Punkt in mir erreichst, hältst du inne.
Wartest.
Spürst das Zucken, das in Wellen durch meinen Körper läuft.
Nimmst förmlich überdeutlich wahr, wie ich unwillkürlich, aber dafür sehr bereitwillig, meine Schenkel spreize.
Du lächelst in dich hinein. Weißt, dass du mich jetzt an dem Punkt hast, an dem du mich haben wolltest. Alle Widerspenstigkeit ist, …

Vom letzten Wort dazu

"Liebes, du bist ohne ein Wort verschwunden. Was ist los? Ich denke an dich."

So oder so ähnlich lautet die SMS, die am frühen Vormittag auf meinem Handy aufblinkt. Huch. Da hat jemand bemerkt, dass ich meinen Wordpress-Account gelöscht habe. Damit dass das auffällt - vor allem aber auch: so schnell auffällt - habe ich nicht gerechnet. Dementsprechend bin ich erst einmal verunsichert, ob ich darauf reagieren soll. Tue ich aber. Und nutze die Gelegenheit, ein paar Fakten auf den Tisch zu legen. Ich schreibe ganz offen, dass T. mir vorgegeben hat, worüber ich schreiben darf und worüber nicht und dass es mir nicht ausreicht, über das Wetter zu bloggen. Dass er mich außerdem darum gebeten hat, mich und "meine Lockstoffe" von ihm fernzuhalten. Und dass ich keine Lust habe, mich von einer völlig einseitigen Sicht auf das, was zwischen uns war, sowie den darausfolgenden Kommentaren, verletzen zu lassen. Es ist schon okay, so, wie es jetzt ist. Alles ist in Ordnung. Die Welt dreht sich weiter.

Nachdem ich meine Zeilen abgeschickt habe, räume ich die Wohnung auf. Dabei spüre ich, wie sich ein schlechtes Gewissen in mir breit macht. Ich frage mich, ob es falsch war, das zu schreiben. Willst du jetzt doch eine Abrechnung aufmachen, Muschelmädchen? Ist es eine Abrechnung, wenn man schreibt, wie es ist?
Hin und wieder piekst mich das Bedürfnis, reinen Tisch zu machen. Mal einen Beitrag darüber zu schreiben, wer mit wem gevögelt, wer wem wehgetan hat und mal einigen fleißigen Kommentatoren die Schamesröte ins Gesicht zu treiben, indem ich offenbare, wer ich bin. Aber das tue ich natürlich nicht. Ich spiele lediglich mit der Versuchung und tröste mich mit dem Gedanken, dass ich das tun könnte. Nichtsdestotrotz bin ich ein wenig enttäuscht von mir selbst: Meinem jetzigen Gefühl nach, hätte ich nicht so offen auf die Frage antworten sollen. Ich hätte einfach lächeln und weitergehen sollen.

Hoffentlich bin ich irgendwann dazu in der Lage, zu verzeihen, was da passiert ist. Das wünsche ich mir für mich selbst und für meinen Seelenfrieden.
Und mit diesem letzten Blogpost dazu möchte ich das Thema jetzt auch beenden.

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