Vom Aufwachen

Ich sehne mich danach, von dir geweckt zu werden. Vollkommen nackt kniest du über meinem Gesicht, auf der Eichel deines harten Schwanzes glitzert ein Lusttropfen. Während ich noch verschlafen blinzle, schiebst du dich langsam, aber bestimmt, zwischen meine Lippen. Immer tiefer tauchst du in meinen Mund ein. Als du den Widerstand hinten, in meinem Rachen, überwindest, nimmst du mir die Luft. Mein Körper verkrampft sich. Du spürst es und stöhnst genüsslich. Zu wissen, dass ich dir nicht ausweichen, meinen Kopf nicht wegziehen kann, weil er von dir, deinem Schwanz, bereits tief in die Matratze gedrückt wird, gefällt dir.
Als du den tiefsten Punkt in mir erreichst, hältst du inne.
Wartest.
Spürst das Zucken, das in Wellen durch meinen Körper läuft.
Nimmst förmlich überdeutlich wahr, wie ich unwillkürlich, aber dafür sehr bereitwillig, meine Schenkel spreize.
Du lächelst in dich hinein. Weißt, dass du mich jetzt an dem Punkt hast, an dem du mich haben wolltest. Alle Widerspenstigkeit ist, …

Vom Wunsch nach stoppschrumpfblaumachen

Als ich klein war, lief diese komische Serie im Fernsehen, in der die Hauptdarstellerin die Zeit anhalten konnte: Wann immer ihr danach war, klatschte sie in die Hände und alles um sie herum stand still. Das möchte ich auch können. Und wenn dieser Wunsch unerfüllbar ist, dann möchte ich zumindest wie Alice im Wunderland sein und mich, mit dem passenden Trank, schrumpfen können. Vielleicht würde es mir auch schon helfen, heute einfach Zuhause zu bleiben. Einen Tag lang zur Ruhe kommen zu können.

Mir geht es nicht gut. Ich bin heillos überfordert: Von den emotionalen Dingen abgesehen (die schon reichen, weil ich schnell zu überfordern bin) hat mir mein Vater gestern eine Offenbarung gemacht, die mich wirklich sorgt. Und ich hatte so ein komisches Gefühl gestern Abend, als wir uns von einander verabschiedet haben. Ich habe ihn umarmt und ihm gesagt, dass ich ihn lieb habe. Habe ihn dreimal zurückgerufen, um ihn nochmals zu umarmen und zu bitten, er möge auf sich aufpassen.

...
Das letzte Mal hatte ich dieses merkwürdige Gefühl in so einer Intensität kurz vor seinem Schlaganfall. Es war genau die gleiche Situation: Wir haben uns wieder und wieder von einander verabschiedet. Er war ganz berührt und ich hatte Angst, ihn gehen zu lassen.
Abends, als ich im Bett liege, frage ich mich, ob er sich etwas antun würde.
Ich habe Angst, mir diese Frage zu beantworten.
Wie auch so einige andere.
Lieber will ich mich irgendwo verstecken und nicht mehr herauskommen und an was anderes denken. Ich bin viel zu angekratzt. Wenn ich mich morgens schon so fühle, kann dieser Tag nur schwierig werden. Wahrscheinlich bin ich einfach müde. Nur drei Stunden Schlaf.

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