Vom Schwindel

In letzter Zeit ist mir oft schwindelig. Hauptsächlich dann, wenn ich mich hinlege oder mich im Liegen von einer Seite zur anderen umdrehe. Wenn ich aufstehe, verschwindet das Schwindelgefühl meistens. Nur morgens, direkt nach dem Weckerklingeln, begleitet es mich noch für ein paar Minuten. Dann muss ich aufpassen, dass ich keine abrupten Bewegungen mit dem Kopf vollführe, weil es mir sonst die Beine wegzieht. Vor kurzem hatte ich mir vorgenommen, deswegen mal zum Arzt zu gehen. Aber dann verschwand der Schwindel wieder.

Nun ist er, seit ein paar Tagen, wieder da. Morgens muss ich aufpassen, dass ich nicht zu schnell aufstehe und mich nicht zu ruckhaft bewege, damit ich nicht umfalle. Heute hatte ich, nach einem wirklich harten Arbeitstag, zum ersten Mal auch tagsüber etwas vom Schwindel. Auf der Heimfahrt, nach der Arbeit, hätte ich am liebsten, wie ein kleines Mädchen, losgeheult. Vor Erschöpfung, Wut und Frustration über die Herausforderungen, die mein Arbeitstag für mich bereithie…

Vom Morgen

Lass uns heute im Bett bleiben und die Stille genießen, die der Samstag mit sich bringt: Wir öffnen das Fenster so weit, dass das Zimmer von Sonne durchflutet wird und lauschen dem Zwitschern der Vögel. Die hellen Vorhänge am Fenster wiegen sich im Wind und manchmal kühlt ein Luftzug unsere erhitzte Haut. Ich streiche mit den Fingerspitzen über deine Stirn, die Augenbrauen, die geschlossenen Lider. Küsse zart deine Lippen, die Nasenspitze, das Schlüsselbein.
Wenn du jetzt mit mir schläfst, tue es sanft. Halte mich fest, während du in mich eindringst, und lass uns dem Höhepunkt langsam und träge entgegenschaukeln. Du in mir, ich neben dir. In einander verschlungen haben wir alle Zeit der Welt.
Zum Nachtisch naschen wir Schokoladeneis im Bett.

(https://stocksnap.io/photo/PKNFYSTO4E, 02.09.2017)

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