Von 33 Fragen an Frauen / 1-11

Zurzeit mag ich keine Freitexte schreiben. Aber das macht ja nichts, weil das Internet ein stetiger Quell der Freude ist. So bin ich über einen (wenig anspruchsvollen) Artikel in der Welt gestoßen, in dem Männer Fragen an Frauen stellen, deren Antwort sie angeblich schon immer mal interessiert hat. Weil ich gerade selbst dabei bin eine Liste von Mädchenfragen zu erstellen, die ich Männern schon immer mal stellen wollte, nutze ich die Gelengeheit und hangle mich mal durch den Wust an mehr oder minder seltsamen Fragen.

Quelle: 33 Dinge, die Männer gern von Frauen wissen wollen, von welt.de
1. Sollen wir Euch auf der Straße ansprechen?

Ja. Ein paar alternative Vorschläge habe ich trotzdem noch:
in der Bahn (Bahngespräche können bezaubernd sein, wenn der Mann interessant ist. Und irgendwie sind sie wild romantisch, weil sie immer mit einem Abschied enden.)in einer Buchhandlung (Mein Favorit! Männer die lesen sind sehr attraktiv!)in einer Kneipe (Wobei es hierbei von Vorteil wäre, wenn du, …

Von 8 guten Dingen

Was gut ist:
  1. Morgens das Dachfenster zu öffnen und tausende von kleinen Regentropfen im Licht glitzern zu sehen. Hinter den Tropfen, in verwaschenen Streifen, das rosarote Morgenrot zu erahnen.
  2. Die Bettdecke noch einmal bis zur Nasenspitze zu ziehen und sich in der Wärme der Nacht einzukuscheln. Die Augen zu schließen und sich selbst zu umarmen.
  3. Sich zufällig im Spiegel zu sehen und sich wieder daran zu erinnern, dass der Friseur gestern auf die Aufforderung "Tun sie, was immer sie wollen." die Schere zur Hand genommen hat, um den Haarschopf um 10cm zu kürzen. Ich greife mit beiden Händen in meine Haare, wuschle sie durcheinander und strecke meinem Spiegelbild die Zunge raus.
  4. Milchkaffee zu trinken. Aus meiner riesigen weißen Tasse mit den blauen Pünktchen. "Life is lovely" steht in rosa Lettern auf ihr geschrieben.
  5. Sonnensteinchens kleine Aufmerksamkeiten zu genießen. Die wieder und wieder schnurrend zu mir aufs Sofa spingt, um ihr Köpfchen an meiner Wange zu reiben. Sie dabei, leise und zufrieden, guren zu hören.
  6. Die frische Luft, die durch das geöffnete Fenster schwappt, tief einzuatmen. Den feinen, aber scharfkantigen Schmerz zu spüren, der sich bei der Erinnerung daran, das Opa nicht mehr ist, durch den Körper zieht. Dennoch am Leben zu sein.
  7. Im Bett liegend die Vogelschwärme dabei zu beobachten, wie sie über das Haus hinwegziehen. Den bunten Blättern dabei zuzusehen, wie sie ein letztes Mal im Wind tanzen, bevor sie zu Boden gehen.
  8. Zum Frühstück Schokoladeneis zu essen. Dabei dem leisen Knacken der Schallplatte, die "La vie en rose" von Edith Piaf spielt, zuzuhören. Und sich dabei wieder wie ein kleines Kind zu fühlen. An einen Tag voller Abenteuer und eine Welt voller Wunder glaubend.

Kommentare

  1. Diese schönen (und vielleicht gar nicht so kleinen) Dinge zu schätzen hilft den Wundern dieser Welt sehr dabei, wahr werden zu können. Das glaube ich ganz fest :-).

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