Vom Aufwachen

Ich sehne mich danach, von dir geweckt zu werden. Vollkommen nackt kniest du über meinem Gesicht, auf der Eichel deines harten Schwanzes glitzert ein Lusttropfen. Während ich noch verschlafen blinzle, schiebst du dich langsam, aber bestimmt, zwischen meine Lippen. Immer tiefer tauchst du in meinen Mund ein. Als du den Widerstand hinten, in meinem Rachen, überwindest, nimmst du mir die Luft. Mein Körper verkrampft sich. Du spürst es und stöhnst genüsslich. Zu wissen, dass ich dir nicht ausweichen, meinen Kopf nicht wegziehen kann, weil er von dir, deinem Schwanz, bereits tief in die Matratze gedrückt wird, gefällt dir.
Als du den tiefsten Punkt in mir erreichst, hältst du inne.
Wartest.
Spürst das Zucken, das in Wellen durch meinen Körper läuft.
Nimmst förmlich überdeutlich wahr, wie ich unwillkürlich, aber dafür sehr bereitwillig, meine Schenkel spreize.
Du lächelst in dich hinein. Weißt, dass du mich jetzt an dem Punkt hast, an dem du mich haben wolltest. Alle Widerspenstigkeit ist, …

Von allem

Läuft. Bei mir. Aber läuft so richtig scheiße.
Ich hoffe von Tag zu Tag, dass es besser wird.
Aber es wird immer nur beschissener.

Ich war immer gut darin, bei den harten Phasen so richtig abzusahnen. Als zum Beispiel mein Vater im Koma auf der Intensivstation lag, habe ich zeitgleich meinen einen Opa beim Sterben begleitet und den anderen Opa täglich im Krankenhaus besucht, wo er wegen Nierenkrebs lag. Achso, und meine Masterarbeit sowie diverse Abschlussprüfungen habe ich in dieser Zeit auch geschrieben. - Das ist eine Geschichte, die mir niemals jemand glauben würde, der mich nicht persönlich kennt.

Und gerade scheine ich mich wieder in so einer Phase zu befinden, in der alles einfach nur Mist ist. Denn selbst wenn ich versuche auszublenden, dass ich vor knapp drei Wochen ein Kind verloren habe und mir der Tod von Friedrich II ziemlich nahe gegangen ist, obwohl er "nur" ein Fisch war, würde es mir schon ausreichen, dass Sonnensteinchen gerade in der Tierklinik ist, um mich so richtig scheiße zu fühlen. Der Gedanke, dass sie dort alleine ist und ich nicht bei ihr bin, ist furchtbar. Aber das reicht noch nicht. Heute ist jemand gestorben, der mir sehr viel bedeutet hat. Und obwohl es immer irgendwie klar war, dass dieser Tag irgendwann kommen wird, hat mich der Tod vollkommen unvermittelt kalt erwischt. Weil so gar nicht klar war, dass dieser Tag heute sein könnte.

Alles, was ich jetzt noch spüre, ist, dass mir die Kraft ausgeht.
Vor allem spüre ich es daran, dass ich mir gerne eine Rasierklinge aus dem Bad holen möchte, um sie mir in die Handinnenfläche zu legen und einmal, fünfmal, siebenmal die Hand zur Faust zu ballen. Ich will Ausgleichsschmerz schaffen. Aber dafür bin ich mit 32 Jahren zu alt. Also sollte ich einen anderen Weg finden, mit Schmerz umzugehen: Ich versuche, ihn auszuhalten.
Und ich hoffe. Ich hoffe wie verrückt, dass Sonnensteinchen wieder gesund wird.
Sie muss, sie muss, sie muss.
Sie muss einfach.

Kommentare

  1. Sonnensteinchen wird gesund. So ist der Plan.

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    1. Hach. Herr DrSchwein. Ich habe bei jedem Kommentar von dir so sehr gehofft, dass du recht hast. Ich danke dir dafür wirklich von Herzen!
      Es geht ihr sehr viel besser...

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  2. ich drück deiner katze die daumen.

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