Vom Aufwachen

Ich sehne mich danach, von dir geweckt zu werden. Vollkommen nackt kniest du über meinem Gesicht, auf der Eichel deines harten Schwanzes glitzert ein Lusttropfen. Während ich noch verschlafen blinzle, schiebst du dich langsam, aber bestimmt, zwischen meine Lippen. Immer tiefer tauchst du in meinen Mund ein. Als du den Widerstand hinten, in meinem Rachen, überwindest, nimmst du mir die Luft. Mein Körper verkrampft sich. Du spürst es und stöhnst genüsslich. Zu wissen, dass ich dir nicht ausweichen, meinen Kopf nicht wegziehen kann, weil er von dir, deinem Schwanz, bereits tief in die Matratze gedrückt wird, gefällt dir.
Als du den tiefsten Punkt in mir erreichst, hältst du inne.
Wartest.
Spürst das Zucken, das in Wellen durch meinen Körper läuft.
Nimmst förmlich überdeutlich wahr, wie ich unwillkürlich, aber dafür sehr bereitwillig, meine Schenkel spreize.
Du lächelst in dich hinein. Weißt, dass du mich jetzt an dem Punkt hast, an dem du mich haben wolltest. Alle Widerspenstigkeit ist, …

Von Erkenntnissen

Es fällt mir schwer, Worte zu finden. Und es fällt mir gerade ziemlich schwer, hier meine Seele auf den Tisch zu legen. So ganz kann ich es auch noch nicht. Zuerst muss ich noch zwei Dinge in der echten Welt dort draußen klären. Aber das mache ich erst dann, wenn ich nicht mehr so unfassbar wütend bin, dass ich das Gefühl habe, aus den Ohren zu rauchen. Sondern ruhige, liebevolle Worte finden kann.
So gibt es hier vorerst nur ein paar Erkenntnisse. Aus den letzten zweieinhalb Wochen.

  1. Ich habe ziemlich liebe Kollegen. Das ist mir in letzter Zeit gleich zweimal klar geworden. Und besonders, als ich einen Zusammenbruch im Büro hingelegt habe.
  2. Für gewöhnlich gehe ich erst dann zum Arzt, wenn ich kurz davor bin, ein Gliedmaß zu verlieren. Denn meine Ärztephobie habe ich mir über Jahre liebevoll antrainiert. Sie hat sich seither auch kein bisschen verbessert. Vielleicht sogar eher verschlechtert. Das zumindest zeigt mein Blutdruck, wenn er vor Ort gemessen wird. Denn direkt in der Arztpraxis steigt er, wie von Zauberhand, ins Unermessliche. Während meine Blutdruckwerte, messe ich sie Zuhause selbst, im absoluten Normbereich liegen.
  3. Ich esse gerade wieder Kohlenhydrate. Die Diät ist auf Eis gelegt. Nicht weil ich sie nicht mehr nötig habe, sondern weil ich Kraft brauche. Und was soll ich sagen? Kohlenhydrate sind einfach lecker. Vielleicht sollte ich den Traum vom Schlanksein einfach abhaken. Und stattdessen mein Essen genießen...
  4. Es gibt in meinem Job jetzt einen Feierabend. Vorerst und bis auf weiteres bin ich von der Rufbereitschaft befreit. Das löst in mir verschiedene Gefühle aus: Zum einen Erleichterung, weil ich das Gefühl habe, die Kraft für 24/7-Rufdienst nicht aufbringen zu können. Zum anderen, und das ist das dominantere Gefühl, ein schlechtes Gewissen gegenüber meinen Kollegen, die meinen Ausfall nun kompensieren müssen. Und die dies dennoch, zumindest bisher, mit mehr als Fassung tragen. Wofür ich unfassbar dankbar bin.
  5. Es gibt viele Gründe, warum ich mich manchmal in mich selbst zurückziehe und still bin. Manchmal brauche ich das, um mich selbst zu stabilisieren und wieder auf die Füße zu kommen. Manchmal brauche ich Zeit, um mich neu zu positionieren. Einem Gefühl, einer Situation oder einem Menschen gegenüber. Manchmal ziehe ich mich aus der Sehnsucht heraus, mich frei fühlen zu dürfen, zurück. Und manchmal einfach nur aus nackter Angst. Ich fürchte, mein Bedürfnis, mich ab und an zurückzuziehen, wird mir niemals irgendjemand austreiben. Die Muschel gehört zum Muschelmädchen wie die Sterne zum Firmament.

Kommentare

  1. So verständlich das schlechte Gewissen auch ist: Du solltest heilfroh sein, dass jemand Dich durch eine verordnete Auszeit 'rettet' ... vor was auch immer, auch vor Dir selbst ! Solche Leute sollte jeder um sich haben, also freu Dich drüber, versuch es wenigstens.

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    1. Ich weiß, dass du recht hast.
      Es anzunehmen, das Kollegen meinen Ausfall mittragen, fällt mir dennoch schwer.

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