Von 33 Fragen an Frauen / 1-11

Zurzeit mag ich keine Freitexte schreiben. Aber das macht ja nichts, weil das Internet ein stetiger Quell der Freude ist. So bin ich über einen (wenig anspruchsvollen) Artikel in der Welt gestoßen, in dem Männer Fragen an Frauen stellen, deren Antwort sie angeblich schon immer mal interessiert hat. Weil ich gerade selbst dabei bin eine Liste von Mädchenfragen zu erstellen, die ich Männern schon immer mal stellen wollte, nutze ich die Gelengeheit und hangle mich mal durch den Wust an mehr oder minder seltsamen Fragen.

Quelle: 33 Dinge, die Männer gern von Frauen wissen wollen, von welt.de
1. Sollen wir Euch auf der Straße ansprechen?

Ja. Ein paar alternative Vorschläge habe ich trotzdem noch:
in der Bahn (Bahngespräche können bezaubernd sein, wenn der Mann interessant ist. Und irgendwie sind sie wild romantisch, weil sie immer mit einem Abschied enden.)in einer Buchhandlung (Mein Favorit! Männer die lesen sind sehr attraktiv!)in einer Kneipe (Wobei es hierbei von Vorteil wäre, wenn du, …

Von Erkenntnissen

Es fällt mir schwer, Worte zu finden. Und es fällt mir gerade ziemlich schwer, hier meine Seele auf den Tisch zu legen. So ganz kann ich es auch noch nicht. Zuerst muss ich noch zwei Dinge in der echten Welt dort draußen klären. Aber das mache ich erst dann, wenn ich nicht mehr so unfassbar wütend bin, dass ich das Gefühl habe, aus den Ohren zu rauchen. Sondern ruhige, liebevolle Worte finden kann.
So gibt es hier vorerst nur ein paar Erkenntnisse. Aus den letzten zweieinhalb Wochen.

  1. Ich habe ziemlich liebe Kollegen. Das ist mir in letzter Zeit gleich zweimal klar geworden. Und besonders, als ich einen Zusammenbruch im Büro hingelegt habe.
  2. Für gewöhnlich gehe ich erst dann zum Arzt, wenn ich kurz davor bin, ein Gliedmaß zu verlieren. Denn meine Ärztephobie habe ich mir über Jahre liebevoll antrainiert. Sie hat sich seither auch kein bisschen verbessert. Vielleicht sogar eher verschlechtert. Das zumindest zeigt mein Blutdruck, wenn er vor Ort gemessen wird. Denn direkt in der Arztpraxis steigt er, wie von Zauberhand, ins Unermessliche. Während meine Blutdruckwerte, messe ich sie Zuhause selbst, im absoluten Normbereich liegen.
  3. Ich esse gerade wieder Kohlenhydrate. Die Diät ist auf Eis gelegt. Nicht weil ich sie nicht mehr nötig habe, sondern weil ich Kraft brauche. Und was soll ich sagen? Kohlenhydrate sind einfach lecker. Vielleicht sollte ich den Traum vom Schlanksein einfach abhaken. Und stattdessen mein Essen genießen...
  4. Es gibt in meinem Job jetzt einen Feierabend. Vorerst und bis auf weiteres bin ich von der Rufbereitschaft befreit. Das löst in mir verschiedene Gefühle aus: Zum einen Erleichterung, weil ich das Gefühl habe, die Kraft für 24/7-Rufdienst nicht aufbringen zu können. Zum anderen, und das ist das dominantere Gefühl, ein schlechtes Gewissen gegenüber meinen Kollegen, die meinen Ausfall nun kompensieren müssen. Und die dies dennoch, zumindest bisher, mit mehr als Fassung tragen. Wofür ich unfassbar dankbar bin.
  5. Es gibt viele Gründe, warum ich mich manchmal in mich selbst zurückziehe und still bin. Manchmal brauche ich das, um mich selbst zu stabilisieren und wieder auf die Füße zu kommen. Manchmal brauche ich Zeit, um mich neu zu positionieren. Einem Gefühl, einer Situation oder einem Menschen gegenüber. Manchmal ziehe ich mich aus der Sehnsucht heraus, mich frei fühlen zu dürfen, zurück. Und manchmal einfach nur aus nackter Angst. Ich fürchte, mein Bedürfnis, mich ab und an zurückzuziehen, wird mir niemals irgendjemand austreiben. Die Muschel gehört zum Muschelmädchen wie die Sterne zum Firmament.

Kommentare

  1. So verständlich das schlechte Gewissen auch ist: Du solltest heilfroh sein, dass jemand Dich durch eine verordnete Auszeit 'rettet' ... vor was auch immer, auch vor Dir selbst ! Solche Leute sollte jeder um sich haben, also freu Dich drüber, versuch es wenigstens.

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    1. Ich weiß, dass du recht hast.
      Es anzunehmen, das Kollegen meinen Ausfall mittragen, fällt mir dennoch schwer.

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