Vom Aufwachen

Ich sehne mich danach, von dir geweckt zu werden. Vollkommen nackt kniest du über meinem Gesicht, auf der Eichel deines harten Schwanzes glitzert ein Lusttropfen. Während ich noch verschlafen blinzle, schiebst du dich langsam, aber bestimmt, zwischen meine Lippen. Immer tiefer tauchst du in meinen Mund ein. Als du den Widerstand hinten, in meinem Rachen, überwindest, nimmst du mir die Luft. Mein Körper verkrampft sich. Du spürst es und stöhnst genüsslich. Zu wissen, dass ich dir nicht ausweichen, meinen Kopf nicht wegziehen kann, weil er von dir, deinem Schwanz, bereits tief in die Matratze gedrückt wird, gefällt dir.
Als du den tiefsten Punkt in mir erreichst, hältst du inne.
Wartest.
Spürst das Zucken, das in Wellen durch meinen Körper läuft.
Nimmst förmlich überdeutlich wahr, wie ich unwillkürlich, aber dafür sehr bereitwillig, meine Schenkel spreize.
Du lächelst in dich hinein. Weißt, dass du mich jetzt an dem Punkt hast, an dem du mich haben wolltest. Alle Widerspenstigkeit ist, …

Von Gewichtigem - KW 18

Das war eine schöne Woche und meine Waage hat es heute Morgen sogar fertiggebracht, mich so richtig zu überraschen. Das darf sie gerne beibehalten, wenn es denn Überraschungen im positiven Sinne sind.

Mittlerweile habe ich mich weitestgehend an die Ernährungsumstellung gewöhnt. Ich vermisse momentan ernährungstechnisch kaum etwas, außer manchmal vielleicht den Süßkram. Vor allem vermutlich deshalb, weil ich spüren kann, dass es mir guttut, mich wieder gesund zu ernähren. Da wird die tatsächliche Gewichtsabnahme fast zur Nebensache. Denn schön ist, dass ich merke, dass ich viel energiegeladener bin. Und ich kann mich selbst wieder besser leiden, fühle mich wohler in meiner Haut und strahle das sicherlich auch aus. So war ich letzte Woche ein wenig shoppen. Dabei habe ich im Übrigen festgestellt, dass ich alt geworden bin. Rein interessehalber war ich auch mal in einem H&M und einem New Yorker -, aber habe dort absolut gar nichts an Kleidung gefunden, was mir auch nur annähernd gefallen hätte. Zumal ich mich des Eindruckes nicht erwehren konnte, dass die Kleidung dort auch qualitativ nicht besonders ansprechend ist. So bin ich letztendlich im TK Maxx kleben geblieben. Das war zwar nicht mein Plan, aber dafür sehr erfolgreich. Weitaus erfolgreicher als ich es wollte. Denn eigentlich wollte ich "nur mal ein bisschen gucken". Allmählich sollte ich wissen, dass "nur mal ein bisschen gucken" nie funktioniert. Aber ich bin eben lernresistent.

Ein paar kleine Ernährungssünden habe ich auch in der letzten Woche wieder gesammelt: So habe ich beispielsweise zu Eis und Toastbrot gegriffen. Aber das habe ich wirklich genossen. Überhaupt ist es schön, mal auf Lebensmittel zu verzichten, um sie dann wieder wertschätzen und wirklich genießen zu können. Plötzlich schmeckt alles, woran ich vorher gewöhnt war und worauf ich zurzeit verzichte, wieder intensiver. Das mag ich sehr.

Nachhaltig irritiert hat mich in der vergangenen Woche, dass ich darum gebeten wurde, nicht allzu stolz auf meine Gewichtsabnahme zu sein. Denn das wäre nicht immer zielführend. Das waren zwei Sätze, auf denen ich immer noch rumgrüble, weil ich nicht richtig verstanden habe, was man mir damit sagen wollte. Denn für stolz halte ich mich nicht. Ich protze nicht rum, weise nicht darauf hin, thematisiere das Thema auch nicht. Im Gegenteil: Ich bin ganz froh, wenn ich mich nicht darüber unterhalten muss, weil solcherlei Gespräche meistens in Diskussionen ausarten, bei denen jeder Beteilige meint, alles besser zu wissen als alle anderen. Das ist mir eher anstrengend, denn ich mag mich nicht rechtfertigen. Lieber will ich einfach das machen, was sich für mich richtig anfühlt.
Anstatt stolz zu sein, freue ich mich eher. Es macht mir Spaß zu sehen, wie mein Körper auf gesunde Nahrung reagiert und ich fühle mich gut mit dem Gefühl, mich wieder mehr mit meinem Körper identifizieren zu können. Wenn ich mich im Spiegel ansehe, kann ich wieder öfter denken: Ja, das bist du, so fühlst du dich, so siehst du aus. Mit Menschen, die mir nahestehen, teile ich diese Freude gerne. Weil sie für mich etwas Gutes ist. Aber vielleicht wirkt meine Freude nach außen wie Stolz.
Doch selbst wenn dem so ist: Ist es nicht durchaus legitim, stolz zu sein, wenn man sich dem Ziel, das man sich gesetzt hat, sichtbar nähert? Wenn ein Läufer über Wochen trainiert, um irgendwann einen Marathon zu absolvieren und dieses Ziel schlussendlich erreicht, darf er doch auch stolz auf seine Leistung sein.
Hm. Ich denke noch ein bisschen darauf rum.

Und nun zu den Zahlen aus KW 18:



Differenz KW 16 zu KW 17: -2,1 kg
Gewichtsabnahme gesamt: -8,1 kg
Bis zum Mädchenziel fehlen noch: -3,3 kg

Für die kommende Woche rechne ich mit einem kleinen Gewichtsanstieg oder Stagnation. Schauen wir mal. Ich lasse mich überraschen. So oder so: Ich bin motiviert weiterzumachen. 

Kommentare

  1. Sei ruhig stolz. Das darf man nämlich.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Stolz bin ich dann, wenn ich es durchgezogen habe. :-)

      Löschen
  2. Wie schafft man denn in so kurzer Zeit, soviel Gewicht zu verlieren, ohne all zuviel an seiner Ernährung zu schrauben? Wenn ich die Beiträge so lese, klingt es, als ob es nur kleine Anpassungen waren und nicht die Crashdiät. Ich bin echt überrascht, aber trotz allem Glückwunsch.

    Gruß Tine

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich habe über die Wintermonate viel Schokolade und Fast Food gegessen. Jetzt habe ich meine Ernährung umgestellt auf viel Gemüse, Fleisch und etwas Obst. Keine süßen Getränke, kein Alkohol. Wenig Kohlenhydrate.
      Aber was das gesunde Essen angeht, esse ich davon so viel, wie es mir beliebt. Ich brauche nämlich, wenn ich abnehmen wil, trotzdem die Möglichkeit gut und vor allem so viel zu essen, dass ich satt werde.
      Ob diese Umstellung eine kleine Umstellung ist, weiß ich nicht so richtig zu bewerten. Für mich wahrscheinlich nicht, weil ich plötzlich kochen und mir den Kopf darüber zerbrechen muss, was ich in den kommenden Tagen essen will. Aber da ich es vorher mit dem ungesunden Kram einfach gnadenlos übertrieben habe, läuft das Abnehmen jetzt irgendwie gut. Es sind keine "tief angefressenen" Kilos, die ich mir über Jahre angefuttert habe, die ich da loswerden will. Dazu bräuchte ich vermutlich einen längeren Atem. Und mehr Sport.

      Danke dir.

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Willkommen im Zauberreich. Da dieser Blog ziemlich viel persönlichen Krimskrams enthält, lassen Sie uns einander doch duzen:

Schreib mir gerne einen Kommentar, bringe mich zum nachdenken, schmunzeln oder lachen. Aber bitte vergiss nicht, dass dieser Blog ein Spiegel meines Innen- und Gedankenleben ist. Ich würde mich demnach freuen, wenn du deine Worte sorgfältig wählst und behutsam mit den Dingen umgehst, die ich hier niederschreibe. Außerdem möchte ich dich darum bitten, mir deinen Namen oder wenigstens ein Kürzel unter dem Kommentar zu hinterlassen, damit ich weiß, mit wem ich es zu tun habe. Dankeschön!

Bitte beachte zudem, dass die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt werden. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung (https://zauberreich.blogspot.de/p/datenschutz.html) und in der Datenschutzerklärung von Google.

Beliebte Posts aus diesem Blog

Von Tagebuchsachen

Vom Aufräumen

Von Dingen