Vom Aufwachen

Ich sehne mich danach, von dir geweckt zu werden. Vollkommen nackt kniest du über meinem Gesicht, auf der Eichel deines harten Schwanzes glitzert ein Lusttropfen. Während ich noch verschlafen blinzle, schiebst du dich langsam, aber bestimmt, zwischen meine Lippen. Immer tiefer tauchst du in meinen Mund ein. Als du den Widerstand hinten, in meinem Rachen, überwindest, nimmst du mir die Luft. Mein Körper verkrampft sich. Du spürst es und stöhnst genüsslich. Zu wissen, dass ich dir nicht ausweichen, meinen Kopf nicht wegziehen kann, weil er von dir, deinem Schwanz, bereits tief in die Matratze gedrückt wird, gefällt dir.
Als du den tiefsten Punkt in mir erreichst, hältst du inne.
Wartest.
Spürst das Zucken, das in Wellen durch meinen Körper läuft.
Nimmst förmlich überdeutlich wahr, wie ich unwillkürlich, aber dafür sehr bereitwillig, meine Schenkel spreize.
Du lächelst in dich hinein. Weißt, dass du mich jetzt an dem Punkt hast, an dem du mich haben wolltest. Alle Widerspenstigkeit ist, …

Vom Liebesentzug

Familie. Ein stetiger Quell der Freude.
"Weil du nie etwas für mich tust!", faucht sie.
Ich muss schlucken. Unser Streit hat sich gerade an einer vollkommen banalen Kleinigkeit entzündet. Aber eigentlich ist es vielmehr ihr Streit. Denn ich sage gar nichts. Bereits nach den ersten gefallenen Worten versuche ich, mich in mich selbst zurückzuziehen. In meine Muschel. Um das, was kommen wird, abzuwehren. Es nur nicht zu nahe an mich heranzulassen.
"Ich würde nicht einmal auf die Idee kommen, dass du freiwillig etwas für einen anderen Menschen tust!", sagt sie scharf und laut.
Fassungslos starre ich sie an. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viel Macht sie über mich hat. Es fällt ihr leicht, mich zu verletzen. Und das nutzt sie vollkommen ungehemmt, vermutlich sogar unbedarft, aus. Als Entschuldigung Temperament und Impulsivität vorschiebend.

Als sie die Wohnung verlässt und die Tür hinter sich zuschlägt, fühle ich mich, als wäre ich wieder neun Jahre alt. Ein Kind, das um jeden Preis geliebt werden will. Aber nicht richtig geliebt werden kann, weil es einfach zu viele Fehler macht, extrem unsicher ist und einige charakterliche Schwächen aufweist. Streicheleinheiten und Liebkosungen sind fester Bestandteil eines Belohnungssystems. Und Belohnungen muss man sich verdienen. Worin ich nicht besonders gut bin. Weswegen sie manchmal tagelang meinen Blicken ausweicht und mich sowie sämtliche meiner Gesprächsversuche ignoriert. Ich bin zu Luft degradierte Enttäuschung. Ein Gefühl, dem ich mich manchmal heute noch, im Erwachsenenalter, versuchen muss zu widersetzen.

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