Vom Aufwachen

Ich sehne mich danach, von dir geweckt zu werden. Vollkommen nackt kniest du über meinem Gesicht, auf der Eichel deines harten Schwanzes glitzert ein Lusttropfen. Während ich noch verschlafen blinzle, schiebst du dich langsam, aber bestimmt, zwischen meine Lippen. Immer tiefer tauchst du in meinen Mund ein. Als du den Widerstand hinten, in meinem Rachen, überwindest, nimmst du mir die Luft. Mein Körper verkrampft sich. Du spürst es und stöhnst genüsslich. Zu wissen, dass ich dir nicht ausweichen, meinen Kopf nicht wegziehen kann, weil er von dir, deinem Schwanz, bereits tief in die Matratze gedrückt wird, gefällt dir.
Als du den tiefsten Punkt in mir erreichst, hältst du inne.
Wartest.
Spürst das Zucken, das in Wellen durch meinen Körper läuft.
Nimmst förmlich überdeutlich wahr, wie ich unwillkürlich, aber dafür sehr bereitwillig, meine Schenkel spreize.
Du lächelst in dich hinein. Weißt, dass du mich jetzt an dem Punkt hast, an dem du mich haben wolltest. Alle Widerspenstigkeit ist, …

Vom leeren Kopf

"Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewoge
und keine Heimat haben in der Zeit.
Und das sind Wünsche: leise Dialoge
täglicher Stunden mit der Ewigkeit."

(Rainer Maria Rilke) 

Die Sonne klebt an einem wunderbar wolkenfreien, blauen Himmel. Vogelschwärme ziehen über das Dach hinweg und der Wind entlockt den Laubbäumen vor dem Haus ein kaum wahrnehmbares Rauschen.
Ich stelle das rote Koffergrammophon auf den Balkon. Während ich die neuen Pflanzen, die ich für den Balkon gekauft habe, einpflanze und das sanfte Staubknacken des Grammophons genieße, singe ich leise mit. Über der einen oder anderen Pirouette, die ich zwischen den Pflanzkübeln tanze, leert sich mein Kopf. Ich denke an gar nichts mehr. Stattdessen genieße ich es, meine Hände in der Blumenerde zu vergraben und die Blumen zu pflanzen. Dabei bin ich ganz behutsam. Ich will nicht, weder aus Absicht noch aus Versehen, Blätter abzupfen oder Blüten abbrechen.
Zwischen den blauen Vergissmeinnicht und den bunten Strohblumen, die ich in die Erde setze, ist die Welt in Ordnung. Und ich denke, dass alles so bleiben soll. Alles soll genau so bleiben, wie es in diesem Augenblick ist.
So perfekt.

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