Von 33 Fragen an Frauen / 1-11

Zurzeit mag ich keine Freitexte schreiben. Aber das macht ja nichts, weil das Internet ein stetiger Quell der Freude ist. So bin ich über einen (wenig anspruchsvollen) Artikel in der Welt gestoßen, in dem Männer Fragen an Frauen stellen, deren Antwort sie angeblich schon immer mal interessiert hat. Weil ich gerade selbst dabei bin eine Liste von Mädchenfragen zu erstellen, die ich Männern schon immer mal stellen wollte, nutze ich die Gelengeheit und hangle mich mal durch den Wust an mehr oder minder seltsamen Fragen.

Quelle: 33 Dinge, die Männer gern von Frauen wissen wollen, von welt.de
1. Sollen wir Euch auf der Straße ansprechen?

Ja. Ein paar alternative Vorschläge habe ich trotzdem noch:
in der Bahn (Bahngespräche können bezaubernd sein, wenn der Mann interessant ist. Und irgendwie sind sie wild romantisch, weil sie immer mit einem Abschied enden.)in einer Buchhandlung (Mein Favorit! Männer die lesen sind sehr attraktiv!)in einer Kneipe (Wobei es hierbei von Vorteil wäre, wenn du, …

Vom leeren Kopf

"Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewoge
und keine Heimat haben in der Zeit.
Und das sind Wünsche: leise Dialoge
täglicher Stunden mit der Ewigkeit."

(Rainer Maria Rilke) 

Die Sonne klebt an einem wunderbar wolkenfreien, blauen Himmel. Vogelschwärme ziehen über das Dach hinweg und der Wind entlockt den Laubbäumen vor dem Haus ein kaum wahrnehmbares Rauschen.
Ich stelle das rote Koffergrammophon auf den Balkon. Während ich die neuen Pflanzen, die ich für den Balkon gekauft habe, einpflanze und das sanfte Staubknacken des Grammophons genieße, singe ich leise mit. Über der einen oder anderen Pirouette, die ich zwischen den Pflanzkübeln tanze, leert sich mein Kopf. Ich denke an gar nichts mehr. Stattdessen genieße ich es, meine Hände in der Blumenerde zu vergraben und die Blumen zu pflanzen. Dabei bin ich ganz behutsam. Ich will nicht, weder aus Absicht noch aus Versehen, Blätter abzupfen oder Blüten abbrechen.
Zwischen den blauen Vergissmeinnicht und den bunten Strohblumen, die ich in die Erde setze, ist die Welt in Ordnung. Und ich denke, dass alles so bleiben soll. Alles soll genau so bleiben, wie es in diesem Augenblick ist.
So perfekt.

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