Vom Aufwachen

Ich sehne mich danach, von dir geweckt zu werden. Vollkommen nackt kniest du über meinem Gesicht, auf der Eichel deines harten Schwanzes glitzert ein Lusttropfen. Während ich noch verschlafen blinzle, schiebst du dich langsam, aber bestimmt, zwischen meine Lippen. Immer tiefer tauchst du in meinen Mund ein. Als du den Widerstand hinten, in meinem Rachen, überwindest, nimmst du mir die Luft. Mein Körper verkrampft sich. Du spürst es und stöhnst genüsslich. Zu wissen, dass ich dir nicht ausweichen, meinen Kopf nicht wegziehen kann, weil er von dir, deinem Schwanz, bereits tief in die Matratze gedrückt wird, gefällt dir.
Als du den tiefsten Punkt in mir erreichst, hältst du inne.
Wartest.
Spürst das Zucken, das in Wellen durch meinen Körper läuft.
Nimmst förmlich überdeutlich wahr, wie ich unwillkürlich, aber dafür sehr bereitwillig, meine Schenkel spreize.
Du lächelst in dich hinein. Weißt, dass du mich jetzt an dem Punkt hast, an dem du mich haben wolltest. Alle Widerspenstigkeit ist, …

Vom Edeka-Land

X [plaudernd]: "Ich muss noch etwas einkaufen und fahre schnell nach Edeka."
Muschelmädchen [verwirrt]: "Edeka? Von diesem Land habe ich noch nie gehört? Wo liegt das?"
X [verständnislos]: "Hä?"
Muschelmädchen [fragend]: "Meinst du den Supermarkt?"
X [nickend]: "Ja, sicher."
Muschelmädchen [eine Augenbraue hochziehend]: "Dann heißt das ´zu´ - ´Ich fahre schnell zu Edeka!´ Zu, zu, zu!!!"
X [massiv genervt]: "Muschelmädchen, du bist so ein Klugscheißer!"

[10 Minuten später]

X [sinnierend und kontextlos]: "Du bist größer wie ich."
Muschelmädchen [nachdenklich]: "Ich glaube, das liegt an meinem Gehirn."
X [verwundert]: "Was?"
Muschelmädchen [lächelnd]: "Wie bitte?"
X [irritiert]: "Wovon redest du Muschelmädchen?"
Muschelmädchen [anstrengend neunmalklug]: "Davon das ich mir gemerkt habe, wann ich ´als´und wann ich ´wie´ verwende. Deshalb ist mein Kopf größer als deiner. Das Wort ´wie´ verwendet man, wenn etwas gleich ist. Das Wort ´als´..."
X [erbost]: "Boarh, Muschelmädchen, du nervst!"
Muschelmädchen [grinsend]: "Und womit?! Ich sage es dir: mit Recht."
X [nachgebend]: "Ich weiß, dass du viel besser als wie ich in solchen Sachen bist!"
Muschelmädchen [sich heftig auf die Zunge beißend]: "Gnahrhrrr..."
X [angefressen]: "Was habe ich denn jetzt schon wieder falsch gemacht?!"
Muschelmädchen [kapitulierend]: Ach, nichts... Komm, wir fahren jetzt nach Edeka-Land... Das liegt in Phantasien. Zwischen Gänseblümchen- und Sonnenblumenfeldern. Wir fahren mit dem zu-zu-Zug. Das ist voll viel schöner ´als wie´ auf dem fliegenden Teppich zu reiten. Versprochen."

Kommentare

  1. ...als wie wenn auf dem fliegenden Teppich zu reiten. Wenn schon, dann richtig. Wegen weil das ist so.

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    1. Genau! (Ich hab das extra in Gänsefüßchen gesetzt ;-))
      "Wegen weil das ist so" ist auch super! Fast so gut wie "Ich bin so." - ein Satz, bei dem sich mir die Nackenhaare aufstellen.

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    2. Urgh! "Ich bin so" ist das Totschlagargument einer Kollegen gegen jeden und alles. Da genügen bei mir die Nackenhaare nicht mehr.

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    3. Das kann ich absolut verstehen. "Ich bin so" ist kein Grund. Höchstens ein Grund, um sich zu ändern.

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    4. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. Herrlich. Neben "nach und zu" und "als und wie" sträuben sich mir die Nackenhaare immer bei der rheinischen Verlaufsform des "am machen sein". Also etwa so: Der Bauer ist die Kuh am Schwanz am Stall am raus am Ziehen ...

    Zudem wehre ich mich dagegen, dass auch der Duden mittlerweile nach der Präposition "wegen" den Dativ zulässt, zumindest umgangssprachlich. Arrgghh.

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