Von 33 Fragen an Frauen / 1-11

Zurzeit mag ich keine Freitexte schreiben. Aber das macht ja nichts, weil das Internet ein stetiger Quell der Freude ist. So bin ich über einen (wenig anspruchsvollen) Artikel in der Welt gestoßen, in dem Männer Fragen an Frauen stellen, deren Antwort sie angeblich schon immer mal interessiert hat. Weil ich gerade selbst dabei bin eine Liste von Mädchenfragen zu erstellen, die ich Männern schon immer mal stellen wollte, nutze ich die Gelengeheit und hangle mich mal durch den Wust an mehr oder minder seltsamen Fragen.

Quelle: 33 Dinge, die Männer gern von Frauen wissen wollen, von welt.de
1. Sollen wir Euch auf der Straße ansprechen?

Ja. Ein paar alternative Vorschläge habe ich trotzdem noch:
in der Bahn (Bahngespräche können bezaubernd sein, wenn der Mann interessant ist. Und irgendwie sind sie wild romantisch, weil sie immer mit einem Abschied enden.)in einer Buchhandlung (Mein Favorit! Männer die lesen sind sehr attraktiv!)in einer Kneipe (Wobei es hierbei von Vorteil wäre, wenn du, …

Vom Weg



„Dieses Lächeln machte mich frei. Es war ein ebenso endgültiges, in seinen Folgen selbstverständliches und nicht mehr umkehrbares Ereignis wie die Erscheinung der Sonne. Es öffnete den Zutritt zu etwas Neuem. Nichts hatte sich geändert, alles war verwandelt.“

(Antoine de Saint-Exupéry: Brief an einen Ausgelieferten)

Während ich in das Feuer schaue, denke ich darüber nach, dass es mir langsam besser geht und ich das Gefühl habe, annehmen zu können, was das Leben mir gibt. Anstatt ihm den Finger zu zeigen und wütend zu sein, beginne ich, ganz tief in mir selbst, zu spüren, dass ich ein weiteres Mal gestärkt aus einer für mich schwierigen Situation herausgehe. Ich definiere meine Grenzen, laut, und gebe mir selbst damit mehr Kontur als je zuvor. Das fühlt sich gut an, stelle ich fest, und schmunzle in mich hinein. Die Flammen tanzen vor meinen Augen.

„Manchmal habe ich das Gefühl, dass in deinem Lächeln eine ganze Welt liegt.“, sagt sie und sieht mich nachdenklich an. Ich werde rot. „Eine Welt aus Schokolade, Liebe, Gras, Gänseblümchen und Meer.“, sage ich leise. Das Feuer knistert und knackt und wir versinken wieder in einem angenehmen Schweigen. Es ist ein Schweigen, das hoffen lässt. Ich glaube, der Weg, den ich eingeschlagen habe, ist der richtige. Es ist mein Weg.

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