Vom Aufwachen

Ich sehne mich danach, von dir geweckt zu werden. Vollkommen nackt kniest du über meinem Gesicht, auf der Eichel deines harten Schwanzes glitzert ein Lusttropfen. Während ich noch verschlafen blinzle, schiebst du dich langsam, aber bestimmt, zwischen meine Lippen. Immer tiefer tauchst du in meinen Mund ein. Als du den Widerstand hinten, in meinem Rachen, überwindest, nimmst du mir die Luft. Mein Körper verkrampft sich. Du spürst es und stöhnst genüsslich. Zu wissen, dass ich dir nicht ausweichen, meinen Kopf nicht wegziehen kann, weil er von dir, deinem Schwanz, bereits tief in die Matratze gedrückt wird, gefällt dir.
Als du den tiefsten Punkt in mir erreichst, hältst du inne.
Wartest.
Spürst das Zucken, das in Wellen durch meinen Körper läuft.
Nimmst förmlich überdeutlich wahr, wie ich unwillkürlich, aber dafür sehr bereitwillig, meine Schenkel spreize.
Du lächelst in dich hinein. Weißt, dass du mich jetzt an dem Punkt hast, an dem du mich haben wolltest. Alle Widerspenstigkeit ist, …

Vom Weg



„Dieses Lächeln machte mich frei. Es war ein ebenso endgültiges, in seinen Folgen selbstverständliches und nicht mehr umkehrbares Ereignis wie die Erscheinung der Sonne. Es öffnete den Zutritt zu etwas Neuem. Nichts hatte sich geändert, alles war verwandelt.“

(Antoine de Saint-Exupéry: Brief an einen Ausgelieferten)

Während ich in das Feuer schaue, denke ich darüber nach, dass es mir langsam besser geht und ich das Gefühl habe, annehmen zu können, was das Leben mir gibt. Anstatt ihm den Finger zu zeigen und wütend zu sein, beginne ich, ganz tief in mir selbst, zu spüren, dass ich ein weiteres Mal gestärkt aus einer für mich schwierigen Situation herausgehe. Ich definiere meine Grenzen, laut, und gebe mir selbst damit mehr Kontur als je zuvor. Das fühlt sich gut an, stelle ich fest, und schmunzle in mich hinein. Die Flammen tanzen vor meinen Augen.

„Manchmal habe ich das Gefühl, dass in deinem Lächeln eine ganze Welt liegt.“, sagt sie und sieht mich nachdenklich an. Ich werde rot. „Eine Welt aus Schokolade, Liebe, Gras, Gänseblümchen und Meer.“, sage ich leise. Das Feuer knistert und knackt und wir versinken wieder in einem angenehmen Schweigen. Es ist ein Schweigen, das hoffen lässt. Ich glaube, der Weg, den ich eingeschlagen habe, ist der richtige. Es ist mein Weg.

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