Vom Aufwachen

Ich sehne mich danach, von dir geweckt zu werden. Vollkommen nackt kniest du über meinem Gesicht, auf der Eichel deines harten Schwanzes glitzert ein Lusttropfen. Während ich noch verschlafen blinzle, schiebst du dich langsam, aber bestimmt, zwischen meine Lippen. Immer tiefer tauchst du in meinen Mund ein. Als du den Widerstand hinten, in meinem Rachen, überwindest, nimmst du mir die Luft. Mein Körper verkrampft sich. Du spürst es und stöhnst genüsslich. Zu wissen, dass ich dir nicht ausweichen, meinen Kopf nicht wegziehen kann, weil er von dir, deinem Schwanz, bereits tief in die Matratze gedrückt wird, gefällt dir.
Als du den tiefsten Punkt in mir erreichst, hältst du inne.
Wartest.
Spürst das Zucken, das in Wellen durch meinen Körper läuft.
Nimmst förmlich überdeutlich wahr, wie ich unwillkürlich, aber dafür sehr bereitwillig, meine Schenkel spreize.
Du lächelst in dich hinein. Weißt, dass du mich jetzt an dem Punkt hast, an dem du mich haben wolltest. Alle Widerspenstigkeit ist, …

Vom Papier

Während ich den Arbeitsvertrag mit meinem neuen syrischen Mitarbeiter bespreche, lächelt er. Zunächst schiebe ich es darauf, dass er sich darüber freut, dass wir ein Arbeitsverhältnis eingehen. Dann aber unterbricht er mich. Im absolut perfekten Deutsch wendet er sich schmunzelnd an mich.

"Im Flüchtlingsheim, wo ich wohne, gibt es einen Witz, den man sich über die Deutschen erzählt.", sagt er, "Eigentlich ist das ein Witz, der nur bei uns bleibt und den wir nicht weiter erzählen. Aber ihr Arbeitsvertrag ist so umfangreich..."
"Erzählen sie mir den Witz?", frage ich freundlich.
Er nickt.
"Aus Ländern, die man besucht, bringt man Souvenirs mit.", erzählt er, "Aus Italien bringt man zum Beispiel eine Flasche Limoncello mit. In der Schweiz kauft man Schokolade. Was aber bringt man aus Deutschland mit?"
Erwartungsvoll sieht er mich an.
Ich schüttle ahnungslos den Kopf und zucke mit den Schultern.
Er strahlt mich an.
"Aus Deutschland bringt man eine Alditüte voller Papier mit!"

Wir lachen herzlich, wobei die tiefen Lachfältchen, die sich um seine Augen ranken, tanzen. Und ich finde es irgendwie schön, dass er noch so lachen kann, so frei und unbeschwert, obwohl er in den vergangenen Jahren so viele Familienmitglieder hat sterben sehen und selbst ein Verfolgter war.
"Danke.", sagt er, als wir wieder zu Atem kommen, "Danke für den Arbeitsvertrag. Ich freue mich darauf, endlich wieder zu arbeiten."

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