Vom Aufwachen

Ich sehne mich danach, von dir geweckt zu werden. Vollkommen nackt kniest du über meinem Gesicht, auf der Eichel deines harten Schwanzes glitzert ein Lusttropfen. Während ich noch verschlafen blinzle, schiebst du dich langsam, aber bestimmt, zwischen meine Lippen. Immer tiefer tauchst du in meinen Mund ein. Als du den Widerstand hinten, in meinem Rachen, überwindest, nimmst du mir die Luft. Mein Körper verkrampft sich. Du spürst es und stöhnst genüsslich. Zu wissen, dass ich dir nicht ausweichen, meinen Kopf nicht wegziehen kann, weil er von dir, deinem Schwanz, bereits tief in die Matratze gedrückt wird, gefällt dir.
Als du den tiefsten Punkt in mir erreichst, hältst du inne.
Wartest.
Spürst das Zucken, das in Wellen durch meinen Körper läuft.
Nimmst förmlich überdeutlich wahr, wie ich unwillkürlich, aber dafür sehr bereitwillig, meine Schenkel spreize.
Du lächelst in dich hinein. Weißt, dass du mich jetzt an dem Punkt hast, an dem du mich haben wolltest. Alle Widerspenstigkeit ist, …

Von Weckanrufen

Ich liebe sie. Ich liebe sie alle. Meine Mitarbeiter. Und manchmal hasse ich sie. Ab und an sogar ein bisschen mehr. So zum Beispiel heute Nacht um 00:47 Uhr, als das Notfall-Telefon klingelt und der Mitarbeiter mir erklärt, dass er in sechs Stunden nicht zur Arbeit gehen kann, weil er heute einen Termin beim Jobcenter hat. Den Mitarbeiter und 03:05 Uhr finde ich auch super: Der ist zwar auf dem Weg zur Arbeit, hat aber soeben bemerkt, dass er seine Arbeitsschutzschuhe vergessen hat. Und der Mitarbeiter, der um 04:45 Uhr anruft, will mit mir darüber diskutieren, dass er nicht mehr Vollzeit arbeiten gehen will, sondern Teilzeit. Nachdem ich ihn zweimal freundlich darauf hingewiesen habe, dass ich das sicherlich nicht mitten in der Nacht am Telefon mit ihm besprechen werde, fauche ich es, ganz ungewöhnlich für mich, beim dritten Mal. Das hat Erfolg. Habe beschlossen, mich ab jetzt nur noch schreiend zu verständigen. Scheint hervorragend zu funktionieren.
Arschnasen.

Kommentare

  1. Ich hoffe du hast das Notfall - Telefon nicht dauerhaft, sondern immer nur Tage- oder Wochenweise. Ansonsten dreht man da ja nach einer Weile durch!

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    1. Jede dritte bis vierte Woche für sieben Tage.
      Nach Wochen wie dieser, die jetzt fast hinter mir liegt, merke ich aber, dass das immer noch viel zu viel ist. Denn du hast recht: Man dreht wirklich durch.

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  2. Furchtbar. Das könnte ich nicht eine Nacht ertragen.

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    1. Ich auch nicht.
      Meine Bewunderung für ..."das" und Frau Muschelmädchen steigt eigentlich wöchentlich.

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    2. @DrSchwein:

      Ach doch. Wenn man muss, kann man das ertragen. nur schön ist es eben nicht.

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    3. @Rain

      Du bist Balsam für die Seele ;-)

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