Von 33 Fragen an Frauen / 1-11

Zurzeit mag ich keine Freitexte schreiben. Aber das macht ja nichts, weil das Internet ein stetiger Quell der Freude ist. So bin ich über einen (wenig anspruchsvollen) Artikel in der Welt gestoßen, in dem Männer Fragen an Frauen stellen, deren Antwort sie angeblich schon immer mal interessiert hat. Weil ich gerade selbst dabei bin eine Liste von Mädchenfragen zu erstellen, die ich Männern schon immer mal stellen wollte, nutze ich die Gelengeheit und hangle mich mal durch den Wust an mehr oder minder seltsamen Fragen.

Quelle: 33 Dinge, die Männer gern von Frauen wissen wollen, von welt.de
1. Sollen wir Euch auf der Straße ansprechen?

Ja. Ein paar alternative Vorschläge habe ich trotzdem noch:
in der Bahn (Bahngespräche können bezaubernd sein, wenn der Mann interessant ist. Und irgendwie sind sie wild romantisch, weil sie immer mit einem Abschied enden.)in einer Buchhandlung (Mein Favorit! Männer die lesen sind sehr attraktiv!)in einer Kneipe (Wobei es hierbei von Vorteil wäre, wenn du, …

Von Lösungen

Ich bin zu pragmatisch. Das liegt mir und meinem Wesen nahe. Über Fehler zu diskutieren und einen Schuldigen zu erörtern, empfinde als zutiefst ineffizient und überflüssig. Noch dazu liegt es mir nicht, mit dem Finger auf jemanden zu zeigen und ihn an den Pranger zu stellen: "Du! Du hast einen Fehler gemacht.". Was gleichermaßen, wenigstens meiner Empfindung nach, impliziert: "Ich spreche mich von deinem Fehler frei. Mir ist dein Fehler nicht passiert.". Nein, das mag ich nicht. Fehler passieren, Menschen sind eben unvollkommen. Während man diskutiert, erörtert, streitet, suche ich nach einem Weg, den Fehler zu beheben. Immer mal wieder lerne ich, dass ich mit dieser Einstellung anecke. Das finde ich interessant. Und ganz besonders im beruflichen Alltag absolut paradox.

Heute habe ich fast 14 Stunden gearbeitet. Abends fühle ich mich aufgerieben. Der Tag hat alles, was ich an einem frischen Morgen an Schutzhülle aufbringen kann, um mich vor Ärger, Lärm und Hektik zu schützen, verbraucht. Mittlerweile trifft jeder Reiz auf gefühlt blankliegende Nerven. In diesen Momenten fehlt mir jemand, der mich in den Arm nimmt. Der mir sagt, dass es okay ist. Dass ich okay bin. Und das ich erschöpft sein darf.
Ich werde zum Übersensibelchen und ärgere mich damit selbst.
Zumindest so lange, bis ich merke, dass ich mich gerade albern verhalte.
Dann muss ich über mich selbst schmunzeln.

Kommentare

  1. Nach 14 Stunden Arbeit wäre ich tot.

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    1. Ich auch.

      Einer der Gründe, weshalb die wirklich harten Berufe fest in weiblicher Besetzung sind.

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    2. Liebes Muschelmädchen, Deine Art auf die Fehler anderer zu reagieren, mag ich sehr. Vermutlich hast Du auch die Bücher von James Herriot gelesen? Im zweiten Band gibt es eine Geschichte, da geht es auch darum, wie man die Fehler anderer trägt. Ich hoffe, ich kriege das auch immer so hin.

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    3. @DrSchwein + Rain

      Ach kommt, ihr seid doch Männer und keine Mimis... ;-)

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    4. @ Miss Whimsy

      Mmh? Nein, die Bücher kenne ich nicht. Ist das eine Buchempfehlung? Die nehme ich gerne! :-)

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    5. Ich bin da schon eher eine Mimi. Das können viele bestätigen.

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    6. Ich auch Mimi! Aber eine richtig große!

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