Vom Aufwachen

Ich sehne mich danach, von dir geweckt zu werden. Vollkommen nackt kniest du über meinem Gesicht, auf der Eichel deines harten Schwanzes glitzert ein Lusttropfen. Während ich noch verschlafen blinzle, schiebst du dich langsam, aber bestimmt, zwischen meine Lippen. Immer tiefer tauchst du in meinen Mund ein. Als du den Widerstand hinten, in meinem Rachen, überwindest, nimmst du mir die Luft. Mein Körper verkrampft sich. Du spürst es und stöhnst genüsslich. Zu wissen, dass ich dir nicht ausweichen, meinen Kopf nicht wegziehen kann, weil er von dir, deinem Schwanz, bereits tief in die Matratze gedrückt wird, gefällt dir.
Als du den tiefsten Punkt in mir erreichst, hältst du inne.
Wartest.
Spürst das Zucken, das in Wellen durch meinen Körper läuft.
Nimmst förmlich überdeutlich wahr, wie ich unwillkürlich, aber dafür sehr bereitwillig, meine Schenkel spreize.
Du lächelst in dich hinein. Weißt, dass du mich jetzt an dem Punkt hast, an dem du mich haben wolltest. Alle Widerspenstigkeit ist, …

Von Lösungen

Ich bin zu pragmatisch. Das liegt mir und meinem Wesen nahe. Über Fehler zu diskutieren und einen Schuldigen zu erörtern, empfinde als zutiefst ineffizient und überflüssig. Noch dazu liegt es mir nicht, mit dem Finger auf jemanden zu zeigen und ihn an den Pranger zu stellen: "Du! Du hast einen Fehler gemacht.". Was gleichermaßen, wenigstens meiner Empfindung nach, impliziert: "Ich spreche mich von deinem Fehler frei. Mir ist dein Fehler nicht passiert.". Nein, das mag ich nicht. Fehler passieren, Menschen sind eben unvollkommen. Während man diskutiert, erörtert, streitet, suche ich nach einem Weg, den Fehler zu beheben. Immer mal wieder lerne ich, dass ich mit dieser Einstellung anecke. Das finde ich interessant. Und ganz besonders im beruflichen Alltag absolut paradox.

Heute habe ich fast 14 Stunden gearbeitet. Abends fühle ich mich aufgerieben. Der Tag hat alles, was ich an einem frischen Morgen an Schutzhülle aufbringen kann, um mich vor Ärger, Lärm und Hektik zu schützen, verbraucht. Mittlerweile trifft jeder Reiz auf gefühlt blankliegende Nerven. In diesen Momenten fehlt mir jemand, der mich in den Arm nimmt. Der mir sagt, dass es okay ist. Dass ich okay bin. Und das ich erschöpft sein darf.
Ich werde zum Übersensibelchen und ärgere mich damit selbst.
Zumindest so lange, bis ich merke, dass ich mich gerade albern verhalte.
Dann muss ich über mich selbst schmunzeln.

Kommentare

  1. Nach 14 Stunden Arbeit wäre ich tot.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich auch.

      Einer der Gründe, weshalb die wirklich harten Berufe fest in weiblicher Besetzung sind.

      Löschen
    2. Liebes Muschelmädchen, Deine Art auf die Fehler anderer zu reagieren, mag ich sehr. Vermutlich hast Du auch die Bücher von James Herriot gelesen? Im zweiten Band gibt es eine Geschichte, da geht es auch darum, wie man die Fehler anderer trägt. Ich hoffe, ich kriege das auch immer so hin.

      Löschen
    3. @DrSchwein + Rain

      Ach kommt, ihr seid doch Männer und keine Mimis... ;-)

      Löschen
    4. @ Miss Whimsy

      Mmh? Nein, die Bücher kenne ich nicht. Ist das eine Buchempfehlung? Die nehme ich gerne! :-)

      Löschen
    5. Ich bin da schon eher eine Mimi. Das können viele bestätigen.

      Löschen
    6. Ich auch Mimi! Aber eine richtig große!

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Willkommen im Zauberreich. Da dieser Blog ziemlich viel persönlichen Krimskrams enthält, lassen Sie uns einander doch duzen:

Schreib mir gerne einen Kommentar, bringe mich zum nachdenken, schmunzeln oder lachen. Aber bitte vergiss nicht, dass dieser Blog ein Spiegel meines Innen- und Gedankenleben ist. Ich würde mich demnach freuen, wenn du deine Worte sorgfältig wählst und behutsam mit den Dingen umgehst, die ich hier niederschreibe. Außerdem möchte ich dich darum bitten, mir deinen Namen oder wenigstens ein Kürzel unter dem Kommentar zu hinterlassen, damit ich weiß, mit wem ich es zu tun habe. Dankeschön!

Bitte beachte zudem, dass die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt werden. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung (https://zauberreich.blogspot.de/p/datenschutz.html) und in der Datenschutzerklärung von Google.

Beliebte Posts aus diesem Blog

Von Tagebuchsachen

Vom Aufräumen

Von Dingen