Vom Aufwachen

Ich sehne mich danach, von dir geweckt zu werden. Vollkommen nackt kniest du über meinem Gesicht, auf der Eichel deines harten Schwanzes glitzert ein Lusttropfen. Während ich noch verschlafen blinzle, schiebst du dich langsam, aber bestimmt, zwischen meine Lippen. Immer tiefer tauchst du in meinen Mund ein. Als du den Widerstand hinten, in meinem Rachen, überwindest, nimmst du mir die Luft. Mein Körper verkrampft sich. Du spürst es und stöhnst genüsslich. Zu wissen, dass ich dir nicht ausweichen, meinen Kopf nicht wegziehen kann, weil er von dir, deinem Schwanz, bereits tief in die Matratze gedrückt wird, gefällt dir.
Als du den tiefsten Punkt in mir erreichst, hältst du inne.
Wartest.
Spürst das Zucken, das in Wellen durch meinen Körper läuft.
Nimmst förmlich überdeutlich wahr, wie ich unwillkürlich, aber dafür sehr bereitwillig, meine Schenkel spreize.
Du lächelst in dich hinein. Weißt, dass du mich jetzt an dem Punkt hast, an dem du mich haben wolltest. Alle Widerspenstigkeit ist, …

Vom Selbstmitleid

"Es ist schwer zu ertragen, wenn du traurig bist.", sagt er.
Und ich schweige.

Am Freitag war die Beerdigung von meinem Opa. Und seitdem geht es mir überhaupt nicht gut. Dabei kann ich nicht mal sagen, was genau eigentlich los ist oder was mir fehlt. Mein Herz fühlt sich einfach schwer an. Als hätte man Zement hineingegossen. Bis in die letzte Faser meines Körpers hinein bin ich müde. Mein Körper reagiert auf meinen emotionalen Zustand mit Fieber. Das hat er schon gerne getan, als ich noch ein Kind war. Deshalb weiß ich auch, dass der einzige Weg, aus dieser Phase herauszukommen, darin besteht, weiterzumachen. Einfach aufzustehen und anzufangen, die Dinge anzupacken.
Aber dazu fehlt mir die Lust. Ich habe zu gar nix Lust. Nicht einmal zum bloggen. Obwohl schreiben eigentlich immer geht. Stattdessen will ich mich einfach zurückziehen, die imaginären Stacheln nach außen fahren, unberührbar scheinen und einfach nur traurig sein.
So viel Selbstmitleid in so einem kleinen Menschen.
Obwohl ich für gewöhnlich Frau-Pragmatismus höchstpersönlich bin.
Und Selbstmitleid hasse.


(https://stocksnap.io/photo/5Y2TVGW2D1, 22.10.2017)

Kommentare

  1. Trauer braucht Raum, zuerst wohl ganz unmittelbar um Dich herum. Und den schaffst Du Dir anscheinend gerade mit der Abgrenzung nach außen. Bis Du soweit bist und wieder mehr bewältigen kannst.

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