Vom Schwindel

In letzter Zeit ist mir oft schwindelig. Hauptsächlich dann, wenn ich mich hinlege oder mich im Liegen von einer Seite zur anderen umdrehe. Wenn ich aufstehe, verschwindet das Schwindelgefühl meistens. Nur morgens, direkt nach dem Weckerklingeln, begleitet es mich noch für ein paar Minuten. Dann muss ich aufpassen, dass ich keine abrupten Bewegungen mit dem Kopf vollführe, weil es mir sonst die Beine wegzieht. Vor kurzem hatte ich mir vorgenommen, deswegen mal zum Arzt zu gehen. Aber dann verschwand der Schwindel wieder.

Nun ist er, seit ein paar Tagen, wieder da. Morgens muss ich aufpassen, dass ich nicht zu schnell aufstehe und mich nicht zu ruckhaft bewege, damit ich nicht umfalle. Heute hatte ich, nach einem wirklich harten Arbeitstag, zum ersten Mal auch tagsüber etwas vom Schwindel. Auf der Heimfahrt, nach der Arbeit, hätte ich am liebsten, wie ein kleines Mädchen, losgeheult. Vor Erschöpfung, Wut und Frustration über die Herausforderungen, die mein Arbeitstag für mich bereithie…

Vom ersten Blind Date

Zusammen mit Mama und Papa besuche ich meinen Cousin. Doch, um ehrlich zu sein, finde ich meinen Cousin ziemlich blöd. Er ist zwei Jahre älter als ich und benimmt sich schon als Kind so erwachsen und konservativ, wie ich es nicht einmal mit 87 Jahren sein werde. Das ist auch heute noch so:
Dieser Mensch hat ein Anushölzchen verschluckt. Und kein sonniges. Aber solange er sich damit wohlfühlt, ist das ja in Ordnung. Jedenfalls verbringen wir eigentlich nur aus Alternativenmangel unsere Zeit mit einander. Denn schon in diesem Alter haben wir einander nicht sonderlich viel zu sagen: Er spielt mit gespitzten Lippen Querflöte und mir tun bei Blasinstrumenten fast jedweder Art die Ohren weh. Während er sich auch schon im Alter von 13 Jahren darum bemüht, jedes Fusselchen auf seiner Leinenhose mit den Fingerspitzen wegzusammeln, springe ich gerne barfuß durch Pfützen. Sein liebstes Kleidungsstück ist sein schwarzer Anzug. Ich dagegen finde Latzhosen klasse, weil ich die schmutzig machen darf, aber auch weil sie so große Taschen haben, dass ich fast alle Schätze, die ich finde, darin aufbewahren kann. Er beschäftigt sich gerne drinnen, ich tobe am liebsten draußen herum. Was mir jedoch meistens nicht erlaubt wird, wenn wir dort zu Besuch sind, weil ich mir stundenlang die absolut perfekt einstudierten (und durch ein sorgfältig gedruckt und gebundenes Programmheft begleiteten!) Flötenkonzerte meines Cousins anhören muss. Bei denen langweilige ich mich so derartig, dass ich nicht umhin komme, die akkurat geschnittene Frisur des Flötenspielers zu bewundern. Ein ums andere Mal stelle ich mir vor, wie es wäre, eine Schere anzusetzen und... Die Konzerte enden nach 1,5 Stunden meistens damit, dass seine Mutter mich mit hochgezogenen Augenbrauen mustert und mich auffordert, mal zu zeigen, welche Fortschritte ich in den vergangenen Monaten am Klavier erzielen konnte. In diesen Momenten wächst das Klavier im Raum zu einer immensen Größe an: Wenn ich auf dem Schemel vor der schwarzweißen Tastatur sitze, schrumpfe ich auf Erbsengröße und meine Finger verknoten sich unentwirrbar, stolpern, schlagen die falschen Tasten an, sinken von der Tastatur. Kapitulation. Die Mutter meines Cousins mustert mich kritisch, während sie den Kopf schüttelt. Mit ganzer Kraft dränge ich die Tränen der Scham, die sich in meinen Augen sammeln wollen, zurück und hebe trotzig das Kinn. Mir ist sehr bewusst, dass das hier nur eine weitere Situation ist, in der ich beweise, wer hier das selbstdisziplinierte Wunderkind ist. Und wer die Katze im Sack. Ich bohre in der Nase und klebe einen Popel unter den Klavierschemel. Rache!

Aber da ich an dem Tag, von dem ich berichte, erst 11 Jahre alt bin, kann ich mir trotzdem vorstellen, meinen Cousin mal zu küssen, auch wenn ich ihn unendlich blöd finde. Denn das will ich endlich: Meinen ersten Kuss. Und ich bin sicher, dass ich diesen Mann, der mich küssen wird, später auch einmal heiraten werde. Ich bin schon in diesem Alter - und das auch über Jahre - felsenfest davon überzeugt, dass mein Leben mir eine großartige Liebesgeschichte präsentieren wird. Und ganz so unromantisch ist es ja jetzt nicht, den eigenen Cousin zu heiraten. Immerhin kann ich dann meinen Kindern und Enkeln mal erzählen, dass wir schon als Kinder wussten, dass wir für einander bestimmt sind. So zumindest stelle ich mir das in meinem kindlichen Kopf vor.
Nach dem üblichen Flötenkonzert sitzen die Erwachsenen auf der Terrasse und essen Kuchen. Uns ist langweilig. Deshalb verziehen uns auf das Zimmer meines Cousins. Während ich, voller Feuer und Flamme, von wilden Küssen träume, macht mir mein langweiliger Cousin allerdings einen Strich durch die Rechnung. In seinem Zimmer angekommen, stellt sich nämlich heraus, dass er einen eigenen Computer hat. Der blöde semmelbeigegelbe Klotz verführt ihn dazu meine Kuss-Sehnsucht mit Nichtachtung zu strafen. Stattdessen fährt er den Rechner hoch und schwafelt, im formvollendeten Monolog, allerlei technische Details, die ich mich nicht interessieren. Immer mal wieder schiele ich zu der Schere, die in dem Stiftebehälter vor mir auf dem Schreibtisch steht. Aber bevor ich meine boshaften Pläne zur Verschönerung seiner Frisur in die Tat umsetzen kann, lenkt mein Cousin mich mit einem Computerspiel ab, das mich zukünftig noch ganze Tage meines Lebens beschäftigen wird ("Lemmings"). Jetzt denke ich nicht mehr an Küsse, sondern wünsche mir vorübergehend einen Lemming als Haustier. Bis meinem Cousin das Spiel langweilig wird und er beschließt, mich in die neuste Erfindung namens "Internet" einzuweisen. Damit bin ich bisher nicht in Berührung gekommen, habe aber schon viele abenteuerliche Geschichten von meinen Klassenkameraden gehört.

So kommt es, dass ich ganz hibbelig auf dem Stuhl neben meinem Cousin sitze und seinen Erklärungen zum Internet andächtig lausche. Besonders spannend wird es für mich, als er uns in einen Chat einloggt und mir erklärt, dass man da mit Leuten schreiben kann. Natürlich bin ich sofort Feuer und Flamme: Nicht mein Cousin soll mich küssen, sondern ein fremder Mensch, den ich kennen und lieben gelernt habe, noch bevor ich wusste, wie er aussieht. Das ist wahre Liebe: ehrlich (weil kein bisschen oberflächlich), tiefgründig, leidenschaftlich.
Und tatsächlich: Es dauert nicht lange, da öffnet sich ein Chatfenster und wir werden angeschrieben. Von einem Mann! Stürmisch und unter dem enthusiastischen Einsatz meiner Ellenbogen verdränge ich meinen Cousin von seinem Sitzplatz. Technische Fakten rund um das Thema Internet kann er mir schließlich auch erzählen, während er neben der Flimmerkiste sitzt und ich davor. Ich lasse ihn also reden und fange wild an, mit zwei Fingern auf der Tastatur herumzuhämmern, um ehrfürchtig Worte aneinanderzureihen.
Der Mann mit dem ich schreibe, ist nett. Mir steht so sonnenklar vor Augen, dass wir für einander bestimmt sein müssen, dass es mich kein bisschen wundert, dass er sich sofort mit mir treffen will. Ich bin sicher, dass er das gleiche wie ich empfindet. Zwar ist er schon 19 Jahre alt, doch ich weiß schließlich auch schon mit 11 Jahren, dass ich einen älteren Mann heiraten will. Die Jungs in meinem Alter sind doch alle noch Kinder: albern und langweilig. Wir verabreden uns in einer Stunde an einer Straßenecke hier in der Nähe. Je präziser unser Plan wird, einander zu treffen, desto größer werden die Augen meines Cousins.
"Du willst das doch nicht wirklich machen, Muschelmädchen?", fragt er mich vollkommen verunsichert.
"Natürlich will ich das wirklich machen.", antworte ich strahlend.
Ich beende den Chat, drehe mich wild einmal um die eigene Achse und kichere freudig. Mir ist selbst nicht ganz klar, woher ich den Mut für in Treffen mit einem Unbekannten nehme. Denn eigentlich bin ich ein sehr scheues Kind, das den Kontakt zu Fremden meidet. Aber vielleicht muss ich etwas wagen, mutig sein, wenn ich endlich geküsst werden will.
"Das wird toll!", rufe ich, wische schnell kopfschüttelnd jegliche Zweifel beiseite und hüpfe ins Badezimmer, um mich aufzuhübschen.
Meine Pferdeschwanz wippt aufgeregt und ganz bestimmt tanzen die Sommersprossen in meinem Gesicht einen wilden Tanz. Irgendwo in diesem Badezimmer muss es doch Schminke geben!

Unsere Eltern sind schon längst zu einem Spaziergang aufgebrochen, als wir schließlich das Haus verlassen. Mein Cousin begleitet mich zu meinem ersten Blind Date. Ich brauche ihn, um den Treffpunkt zu finden, an dem ich verabredet bin, denn die Stadt, in der wir uns befinden, ist mir völlig fremd. Ansonsten sieht mein Plan aber vor, ihn schnellstmöglich wieder loszuwerden. Dass das nicht ganz einfach werden könnte, schwant mir allerdings bereits auf dem Weg zu meiner Verabredung. Mein Cousin ist noch wesentlich aufgeregter als ich. Den ganzen Weg über erzählt er irgendetwas davon, dass es doch gefährlich ist, sich mit einem wildfremden Mann zu treffen. Als er  damit beginnt, etwas von Altersunterschieden und Serienmördern zu faseln, blende ich sein Gejammer einfach aus. Gedanklich schwebe ich schon auf Wolke 7. Es besteht kein Zweifel daran, dass meine Verabredung ein schöner und kluger Mann sein wird. Das ist vom Schicksal vorherbestimmt. Da ich aber das Schicksal nicht unnötig herausforden will, übe ich zur Sicherheit schon einmal ein bisschen das verführerische Wimpernklimpern. Nachdem ich der Mutter meines Cousins die Wimperntusche stibitzt habe, fühlen sich meine Augenlider ein wenig schwer und die Wimpern verklebt an. Das zu ertragen bin ich jedoch gerne bereit. Immerhin sehe ich jetzt toll aus, mit dem Rouge auf meinen Wangen und dem rosafarbenen Lippenstift. Irgendwie älter. Bilde ich mir wenigstens ein. Diese Gedanken sind es, die mich beschäftigen, als wir den Treffpunkt endlich erreichen. Mein Herz fängt an nervös zu stolpern und in meinem Bauch kribbelt es, als hätte ich zu viele Brauspulverbonbons gegessen. Mittlerweile bin ich richtig zappelig vor Lampenfieber.
Aber alles kommt anders.
Die wilden, allerfarbigsten Träume zerplatzen wie Seifenblasen.
Denn um die Ecke biegt nicht der Mann, in dessen Hände ich mein zukünftiges Leben legen will. Sondern ein Mann, der 23 Jahre älter ist als ich, einen kleinen, zauseligen Schnauzbart besitzt, eine dunkle Hornbrille trägt und, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, phantastisch darin ist, ganze Publikumsmengen mit dem ekstatischen Spiel der Luftgitarre in seinen Bann zu ziehen:
Mein Papa.
Hochroter Kopf.
Zornesfalte auf der Stirn.
5 graue Haare.
Mindestens vier davon sind mir neu und scheinen eben erst gewachsen zu sein.
Dicht hinter ihm rauschen meine Mama sowie die Familie meines Cousins heran.
Panisch frage ich mich, wie ich diese Familienansammlung jetzt schnellstmöglich wieder los werde. Immerhin wird meine Verabredung gleich hier auftauchen. Und es ist ja wohl mega peinlich, ihm beim ersten Date gleich meine komplette Familie vorzustellen - ich bin doch kein Kind mehr, sondern schon ziemlich erwachsen!
Erst als mein Papa sich zu mir beugt, mich hochhebt und seine Arme um mich schlingt, wird mir klar, dass hier etwas ganz anderes nicht stimmt. Mein Vater vergräbt seine Nase in meinen Haaren. Ich kann seinen harten, schnellen Herzschlag ein meiner Brust spüren.
"Bist du eigentlich völlig verrückt geworden?!", fragt er mich fassungslos, während er mich so fest an sich drückt, dass ich kaum mehr Luft kriege. Ich spüre, dass er mit seiner Selbstbeherrschung kämpft. Und wäre er ein weniger liebevoller Mann und hätte jemals die Hand gegen mich erhoben, wäre das wohl der Moment, in dem er mir eine schallende Ohrfeige geben würde. Während er mich noch hält, legt mir meine Mama ihre Hand auf meine Wange. Mit gefährlich leiser Stimme, die ein bisschen zittert, sagt sie: "Mach das niemals wieder, Muschelmädchen!"
Mir schwant Böses.

So ist der Rest der Geschichte schnell erzählt:
Der Traum von meinem ersten Kuss mit einem Menschen, den ich noch nicht kenne, aber so unbedingt lieben und heiraten will, löst sich in Luft auf. Denn der Mann, mit dem ich verabredet bin, existiert nicht. Während mein Cousin und ich von seinem Zimmer aus das Internet unsicher machen, wissen wir nicht, dass sich, eine Etage tiefer, auch meine Eltern, zum ersten Mal, in die Tiefen des www einführen lassen und sich den gleichen Regional-Chat, in dem wir uns herumtreiben, zeigen lassen. Der Spitzname, den mein Cousin für unseren Chat wählt, ist derartig eindeutig, dass er keinerlei Zweifel daran zulässt, wer wir sind. Aus reiner Neugier entscheiden sich unsere Eltern dazu, uns anzuschreiben. Erst lächelnd, dann aber immer besorgter, prüfen sie, wie weit wir (oder vielmehr: ich) zu gehen bereit sind. Zu weit, wie sie feststellen dürfen. Ich handle mir eine lange Moralpredigt über die Gefahren des Internets und die Menschen, die darin ihr Unwesen treiben, ein. Und während ich den Ausführungen meiner Eltern lausche, brennt sich der naseweise, ein wenig altkluge Blick meines meines Cousins in meine Netzhaut. Mit dauerhaftem Nicken bekräftigt er wieder und wieder die Worte meiner Eltern. So ein schleimerischer Verräter. Zum ersten Mal frage ich mich, ob ich ihn vielleicht doch so blöd finde, dass ich ihn gar nicht küssen will. Hübsch ist er jedenfalls nicht. Und ob da eine Schere noch etwas retten kann, wage ich auch zu bezweifeln.
Immerhin einen Kuss ergattere ich an diesem seltsamen Tag dennoch: Es ist schon mitten in der Nacht, als ich höre, wie sich Schritte meiner Zimmertür nähern. Schnell schalte ich die Taschenlampe aus und lasse das Buch, in dem ich bis eben heimlich gelesen habe, achtlos neben mich gleiten. Ich ziehe mir die Bettdecke bis zur Nasenspitze, kneife die Augen fest zusammen und stelle mich schlafend. Leise quietschend öffnet sich meine Zimmertür und mein Papa schleicht sich auf leisen Sohlen zu mir ins Zimmer. Behutsam lässt er sich vor meinem Bett nieder und streicht mit den Fingerspitzen über meine Wangen. "Ich liebe dich, Muschelmädchen.", flüstert er in die Nacht. Als er sich zu mir hinunterbeugt, um mir einen zarten Kuss auf die Stirn zu hauchen, kitzelt mich sein Bart. Ein kleines Lächeln stiehlt sich in meine Mundwinkel.



(Ursprünglich sollte dieser Post nur zehn Zeilen lang werden. Aber irgendwie habe ich mich in den Details verfranst. Nachträglich rauskürzen mag ich nicht mehr. Sonst war die ganze Arbeit umsonst. Die liebe Miss Whimsy hat mich vor kurzem auf die Idee gebracht, mal über die Internetverabredungen, die ich hatte, zu schreiben. Vielleicht mache ich daraus eine Reihe.)

Kommentare

  1. Interessanter Auftakt einer möglichen Serie.

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    1. Finden Sie?
      Ich bin immer auf der Suche nach Inspiration: Gibt es etwas, dass Sie mehr interessieren würde?
      (Und nun bin ich doch wieder vom "Du" ins "Sie" gerutscht...)

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    2. Ich finde das Thema durchaus interessant.
      Inspiration habe ich leider nicht im Angebot.
      (Wir können die Anrede ja umgehen, dann können wir auch nicht abrutschen.)

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    3. Ich musste schmunzeln: Sind die Kommentare manchmal auf ein Wort beschränkt, um die Anrede zu vermeiden? :-)
      Ich weiß gar nicht, ob ich es hinbekomme, lange Kommentare ohne Anrede zu schreiben... Das kommt auf einen Versuch an. Nur versprechen will ich nicht, nie wieder eine Anrede zu benutzen.

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  2. Was warst Du für ein kleines, wildentschlossenes Mädchen. Ich hatte immer vor allem Angst.
    Aber -. Wahnsinn. Was hätte alles passieren können??!!
    Ich hab hier gerade zufällig vorbeigelesen.
    Dein Satz - von wegen aus Rache den Popel unter den Klavierschemel kleben - der ist genial. Jawoll, genau so muss das bei solchen dressierten Wunderkinder und Eltern. Hat nicht jeder solche Exemplare irgendwo in der Familie?! - na ja, dafür ist er (in meinem Fall) Doktor geworden und ich "nur" ne Tippse. Aber ich bin sicher, ich hatte in meinem Leben - bisher- mehr Spass als er (nachdem ich mal meine div. Ängste abgelegt habe) - Jetzt bin ich im Omma-Alter - na und. Heute in 1 Woche gehe ich auf ein Konzert von VOLBEAT.....da freu ich mich schon 3/4 Jahr drauf...ich werde wahrscheinlich eine der ältesten dort sein - ist mir egal. Ich liebe die und ihre Musik. - schöne Grüsse...Jutta

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    1. Oh, ich hatte auch immer Angst. Vor wirklich allem. Und verpasste Chancen, weil mir meine Ängstlichkeit im Weg stand, darf ich am Ende meines Lebens nicht zählen... Es wären zu viele, als dass ich darüber noch lächeln könnte. Aber in den Situationen, die mir wichtig waren, fasste ich mir ein Herz. Früher so wie heute :-) Vielleicht ist es ja das, was zählt.
      Auch ich darf mir nicht ausmalen, was hätte passieren können...

      In meinem Fall arbeitet der oben erwähnte Cousin als IT´ler bei der bekanntesten Suchmaschine und ich bin nur HR´lerin - und wie du, glaube auch ich, dass ich mehr Spaß habe. Auf jeden Fall kann ich mehr Geschichten erzählen als er. Weil ich mich ausprobiert habe, anstatt selbstdiszipliniert meinen Lebenslauf nach dem Arbeitsmarkt auszurichten. Das ist schon okay so. Ich bereue das nicht. Und für ihn, den wunderkindlichen Cousin, hoffe ich auch, dass er nichts bereut.

      Volbeat ist toll! Ich kannte die bis vor kurzem gar nicht und bin gerade noch dabei, sie zu entdecken. Ich kann mir vorstellen, dass du dich auf das Konzert freust! Da würde ich zu gerne mitkommen und rumhüpfen. :-)

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