Von 33 Fragen an Frauen / 1-11

Zurzeit mag ich keine Freitexte schreiben. Aber das macht ja nichts, weil das Internet ein stetiger Quell der Freude ist. So bin ich über einen (wenig anspruchsvollen) Artikel in der Welt gestoßen, in dem Männer Fragen an Frauen stellen, deren Antwort sie angeblich schon immer mal interessiert hat. Weil ich gerade selbst dabei bin eine Liste von Mädchenfragen zu erstellen, die ich Männern schon immer mal stellen wollte, nutze ich die Gelengeheit und hangle mich mal durch den Wust an mehr oder minder seltsamen Fragen.

Quelle: 33 Dinge, die Männer gern von Frauen wissen wollen, von welt.de
1. Sollen wir Euch auf der Straße ansprechen?

Ja. Ein paar alternative Vorschläge habe ich trotzdem noch:
in der Bahn (Bahngespräche können bezaubernd sein, wenn der Mann interessant ist. Und irgendwie sind sie wild romantisch, weil sie immer mit einem Abschied enden.)in einer Buchhandlung (Mein Favorit! Männer die lesen sind sehr attraktiv!)in einer Kneipe (Wobei es hierbei von Vorteil wäre, wenn du, …

Vom nahenden Tod

Er steigt in das Auto hinein. Ich habe das Gefühl, dass er meinen Blick meidet und ich glaube, dass das daran liegt, dass wir beide wissen, dass es das letzte Mal sein wird, dass wir einander sehen. Er stirbt und, so Gott es will, ich werde noch ein wenig bleiben. Werden wir uns wiedersehen?

Schon jetzt hat der Krebs seinen Körper zerfressen. Man sieht, dass die Krankheit seine Statur und sein Wesen prägt. Aus dem Bär von einem Mann, der stets einen dunklen Rauschbart und einen mächtigen Bauch vor sich her trug, ist ein hagerer, zierlicher Mann mit Glatze geworden. Das Gesicht eingefallen, ein paar vereinzelte weiße Haare. Die Augen ernst. Als ich ihn drücke, habe ich Angst, ihn zu zerbrechen.
Damals hat er mich beschützt. Als ich ein Kind war.
Heute habe ich das Gefühl, dass ich ihm etwas geben muss. Liebe. Zuneigung. Wärme.
Aber wie viel Liebe kann man einem Menschen in so wenigen Stunden zuteil werden lassen?
Was ich ihm geben kann, ist viel zu wenig. Ich fühle mich ihm und seiner Krankheit gegenüber hilflos und unzureichend. Ungenügend. Wie so oft.

Er winkt, als sich das Auto in Bewegung setzt. Mit festem Griff schnürt mir die Beklemmung das Herz zusammen.
Ich wünsche dir Gesundheit und Frieden. Für dich sollte es Farben regnen. Und ich hoffe, dass du sie alle, in diesem oder unserem nächsten Leben, frei von Depression, sehen und genießen kannst.
Ich will dich nicht verlieren, weißt du?
Aber ich will dich auch gehen lassen.
Ich will das, was du willst.
Das was für dich am besten ist.
Zumindest will ich versuchen, das zu wollen.
Für dich.

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