Vom Schwindel

In letzter Zeit ist mir oft schwindelig. Hauptsächlich dann, wenn ich mich hinlege oder mich im Liegen von einer Seite zur anderen umdrehe. Wenn ich aufstehe, verschwindet das Schwindelgefühl meistens. Nur morgens, direkt nach dem Weckerklingeln, begleitet es mich noch für ein paar Minuten. Dann muss ich aufpassen, dass ich keine abrupten Bewegungen mit dem Kopf vollführe, weil es mir sonst die Beine wegzieht. Vor kurzem hatte ich mir vorgenommen, deswegen mal zum Arzt zu gehen. Aber dann verschwand der Schwindel wieder.

Nun ist er, seit ein paar Tagen, wieder da. Morgens muss ich aufpassen, dass ich nicht zu schnell aufstehe und mich nicht zu ruckhaft bewege, damit ich nicht umfalle. Heute hatte ich, nach einem wirklich harten Arbeitstag, zum ersten Mal auch tagsüber etwas vom Schwindel. Auf der Heimfahrt, nach der Arbeit, hätte ich am liebsten, wie ein kleines Mädchen, losgeheult. Vor Erschöpfung, Wut und Frustration über die Herausforderungen, die mein Arbeitstag für mich bereithie…

Von den Herausforderungen der letzten Woche

Gott schläft im Stein,
atmet in der Pflanze,
träumt im Tier,
wacht auf im Menschen.“
(Angelus Silesius)

Puh. Wo fange ich an? Ich bin vollkommen überdreht von der Woche. Sie beginnt damit, dass ich, auf Anweisung meiner Geschäftsführung, meinen besten Mitarbeiter kündigen muss. Aus wirtschaftlichen Gründen, die ich selbst nicht verschuldet habe. Bis aufs Blut habe ich mich mit der Chefetage darüber gestritten, dass ich das nicht möchte, und hatte doch keine Chance. Also wähle ich den Weg, der mir am ehesten liegt: Ich hole mir den Mitarbeiter ins Büro und lege alle Karten auf den Tisch. Bin absolut ehrlich.
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