Vom Irren

Es ist nicht so, dass ich nicht versucht habe, mich mit ihm darüber zu unterhalten. Aber wenn ich daran denke, wird mir übel. Weil ich seine Argumentation so unterirdisch finde.
"Was soll ich denn tun, wenn ich dich anfassen will? Dann muss ich das doch."
"Ich kann nichts dafür, dass du scharf bist."
"Du tust ja gerade so, als hätte ich dich vergewaltigt."
"Nicht, dass du jetzt zu einer frigiden Trulla wirst!"

Heute hat mich jemand, der diesen Blog liest, gefragt, ob mich dieses Thema, das ich in meinem Jahresrückblick angeschnitten habe, noch beschäftigt. Meine Antwort war "Ja." Danach konnte ich nicht mehr sprechen, weil der müselig zusammengekleisterte Staudamm sich angefühlt hat, als wäre er kurz davor, zu brechen. Ich hatte sofort Tränen in den Augen und einen riesigen Kloß im Hals. Das hat mich selbst erschrocken. Bisher war mir nicht bewusst, wie tief meine Empfindungen dazu gehen. Aber wie sollte mir das auch bewusst sein: Ich…

Von den Herausforderungen der letzten Woche

Gott schläft im Stein,
atmet in der Pflanze,
träumt im Tier,
wacht auf im Menschen.“
(Angelus Silesius)

Puh. Wo fange ich an? Ich bin vollkommen überdreht von der Woche. Sie beginnt damit, dass ich, auf Anweisung meiner Geschäftsführung, meinen besten Mitarbeiter kündigen muss. Aus wirtschaftlichen Gründen, die ich selbst nicht verschuldet habe. Bis aufs Blut habe ich mich mit der Chefetage darüber gestritten, dass ich das nicht möchte, und hatte doch keine Chance. Also wähle ich den Weg, der mir am ehesten liegt: Ich hole mir den Mitarbeiter ins Büro und lege alle Karten auf den Tisch. Bin absolut ehrlich.
weiter im verschlüsselten zauberreich

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